Nur kurz, weil ich eigentlich weg will:
Ich habe massive Probleme seit der Umstellung auf Ubuntu 8.04 mit dem Nvidia-Treiber. Beim Starten der Nvidia-Settings gibt er mir eine Fehlermeldung “You do not appear to be using the NVIDIA X driver. Please edit your X configuration file (just run `nvidia-xconfig` as root), and restart the X server.” zurück und lässt sich somit nicht konfigurieren. Das Problem scheint bei vielen so zu sein und ich bin eigentlich nur durch Zufall hier drauf gestoßen:
Versions-Highlights
[...]
* Kompatibilität mit aktuellen Linux-2.6-Kernels wiederhergestellt.
Die neue Treiberversion von Nvidia (173.08), die aber aktuell noch nicht in den Ubuntuquellen eingebunden ist, scheint die Probleme zu lösen. Oder zumindest irgendwelche Probleme, ob nun auch meine, werde ich erst morgen rausfinden. Aber vielleicht hilfts ja schonmal einem.
Update 27.4. 21:44 Uhr: Zum einen verstehe ich jetzt, warum der Treiber nicht auf der Downloadseite direkt angezeigt wird: er ist noch beta ;) Zum anderen wollte ich berichten: Es funktioniert immer noch nicht. Konkret spinnt der Twinview-Modus des Treibers, der eigentlich dafür sorgen sollte, dass man zwei getrennte Desktops hat, zwischen denen man aber Fenster hin und her schieben kann. Dumm nur, dass ich nur einen großen Desktop hab, sprich Fenster werden über beide Maximiert. Naja, mal abwarten, was in den nächsten Tagen so passiert.
Update 29.4. 09:05 Uhr: Irgendwie hat nichts geholfen. Ich habe jetzt Ubuntu nochmal neu installiert und siehe da: Der Treiber läuft wieder. Diesmal habe ich aber den von Ubuntu gepflegten Treiber installiert, in der Hoffnung, dass es beim nächsten Update nicht mehr so viele Probleme gibt.

Eigentlich sollte dieser Eintrag schon gestern online kommen. Ich hab es wegen Rudi Rockt aber nicht mehr geschafft, alle Bilder einzubauen. Daher erst heute
Heute gab es mal was gescheites zu tun, ich sollte ein Glasfaserbündel auf Lichtdurchlässigkeit bzw. Lichtabsorption vermessen. Sprich nach welcher Strecke ist die Lichtintensität in der Faser auf die Hälfte abgesunken.
War eigentlich ganz lustig, die längste Zeit hing ich daran, eine Versuchsstrecke aufzubauen. Hilfsmittel: Klebeband, Karton und eine schwarze Matte. Ziel war es, die 250 µm dicke Glasfaser in (nahezu) völlige Dunkelheit zu bringen und dann an einer bestimmten Position eine UV-LED anzubringen. Das am Ende der Glasfaser austretende Licht sollte dann mit einer pin-Diode (eine Fotodiode) gemessen werden.
Dank langjähriger Praktikumserfahrung war das natürlich eine leicht zu bewältigende Aufgabe, selbst Großmeister MacGyver hätte es nicht besser hinbekommen können:
Jetzt müssen nur noch die aufgenommenen Messdaten ausgewertet werden. Da die Installation von ROOT aber so lange braucht, kommt das erst morgen. Denn jetzt wird Rudi gerockt!
Vor etwa einem Monat berichtete Chris mir, dass der Hiwisatz von ~8 €/h auf 9 €/h angehoben wurde, rückwirkend bis zum 1.1.08. Bisher hab ich davon nichts mitbekommen, heute aber lag ein Brief auf dem Küchentisch, der mir die nachzuzahlenden Beträge (von immerhin rund 70€) zusicherte.
Juchuu!
Eigentlich wollte ich das ja schon letzte Woche schreiben, aber ich habe einfach keine Zeit gefunden. Da ich nun aber gerade ziemlich lange darauf warten muss, dass der PC hier einen Treiber fertig kompiliert hat, nutze ich dieses Warten zum bloggen. Aber von vorne:
Letzte Woche fing die Arbeit bei PEBS an. Arbeit ist jetzt vielleicht etwas zu viel gesagt, immerhin versuche ich immer noch, Überblick über das Forschungsprojekt zu erlangen. Wenn da in Meetings von den “Photomultipliern von Hamamatsu” oder von Vorbereitungen für den Testbeam die Rede ist, weiß ich nicht allzuviel damit anzufangen. Es kommt aber so langsam.
Die Photomultiplier sind eigentlich nur Verstärker für Licht: Gemessene Lichtblitze werden registriert und in ein elektrisches, besser messbares und vor allem verarbeitbares Signal umgewandelt. Und da gibt es eben von mehreren Herstellern entsprechende Bauteile, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Und wenn vom Testbeam die Rede ist, dann geht es um den geplanten Ausflug zum CERN, um dort Teile des Experimentes unter Messbedingungen, sprich mit Teilchenbeschuss, zu testen.
Meine Aufgabe hier beschränkt sich momentan noch darauf, ein USB-Auslesegerät für diverse Messinstrumente unter Linux ans Laufen zu bekommen, was sich leider als schwieriger als gedacht herausstellt. Dafür hab ich aber auch schon meinen eigenen Schlüssel fürs Büro. Verspricht allgemein eher locker zu werden hier. Ich bin auf die weiteren Wochen gespannt…

Obiges Bild habe ich heute Mittag gemacht, als ich Richtung Mensa latschte. Ich vermute, in Aachen sparen die Leute zuviel Wasser und jetzt ist zuviel Druck auf den Leitungen. Deshalb muss regelmäßig Wasser in die größere Leitung aka Kanalisation geleitet werden.
Der ein oder andere hat es mitbekommen: Mein Laptopdeckel machte irgendwann knacks als ich ihn aufklappte und bei einem weiteren Versuch, ihn zuzuklappen machte er andere komische Geräusche und die Verkleidung wölbte sich. Irgendwas war also am Scharnier nicht in Ordnung – sonst funktionierte noch alles.
Aber was bringt einem ein Notebook, dass man nicht zuklappen kann? Also Verkleidung abgenommen (Garantie war eh abgelaufen) und nachgeschaut:

Tja, so kann das auch nicht funktionieren. Reperatur erwies sich als äußerst simpel: Schrauben rein, festziehen, fertig. Das schöne ist, dass der Deckel jetzt so gut wie kein Spiel mehr zum Wackeln hat, die Schrauben waren anscheinend von vorn herein nicht richtig fest.

Ich hab mal wieder nicht an mich halten können und bei Amazon eingekauft. Wie vor zwei Tagen schonmal erwähnt handelt es sich dabei um ein schniekes 5.1 Surround-System von Logitech (Z-5500).
Mittlerweile ist alles ordentlich konfiguriert und auch ordentlich aufgebaut. Inklusive sauberer Kabelverlegung und Wandbefestigung für die hinteren Satelliten und den Center.
Allerdings sieht es bei den hinteren Satelliten schon ein wenig merkwürdig aus, wie sie da an der Wand hängen. Weil, sie hängen nicht, sie stehen auf der Wand. Also wie auf dem Tisch, nur mit um Pi/2 gedrehter Gravitation.
Aber was soll ich sagen? Es ist geil! Der Verstärker macht endlich mal ordentlich Wumms in den tieferen Bereichen und es macht nochmal Pi^2 mal mehr Spaß als mit den alten Lautsprechern laute Musik zu hören. Und natürlich erst die Filme mit Surround-Sound. Herrlich. Wozu war noch gleich dieses “Kino” da? Ach ja, Leinwand. Kommt aber auch noch, mit Full-HD-Beamer. Später.
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