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	<title>upper.stage &#187; erlebtes</title>
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		<title>Haldern Pop 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 23:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Haldern Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Haldern Pop 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will hier nur Allgemeines zum Festival festhalten. Zur Musik schreibe ich vielleicht noch etwas eigenes, mal gucken&#8230;
Nachdem ich mich letztes Jahr schon dar&#252;ber ge&#228;rgert hatte, nicht zum 25.-Jubil&#228;ums-Haldern-Pop-Festival mit einigen guten Bands zu gehen, habe ich dieses Jahr die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich auf dieses kleine Festival am Niederrhein begeben.
Haldern Pop? Kenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Ich will hier nur Allgemeines zum Festival festhalten. Zur Musik schreibe ich vielleicht noch etwas eigenes, mal gucken&#8230;</small></p>
<p>Nachdem ich mich letztes Jahr schon dar&#252;ber ge&#228;rgert hatte, nicht zum 25.-Jubil&#228;ums-Haldern-Pop-Festival mit einigen guten Bands zu gehen, habe ich dieses Jahr die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mich auf dieses kleine Festival am Niederrhein begeben.</p>
<p><strong>Haldern Pop? Kenn ich nicht &#8230;</strong><br />
<a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Athlete.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Athlete-150x150.jpg" alt="Athlete spielen auf dem Haldern Pop 2009. Es hat gerockt!" title="Athlete spielen auf dem Haldern Pop 2009. Es hat gerockt!" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-349" /></a> &#8230; ich auch (bis letztes Jahr) nicht. Immerhin ist es wirklich relativ klein, nur ca. 5500 Karten werden an selbsternannte Musikentdecker und -liebhaber vergeben, die dann im Lineup eine feine Auswahl an aufstrebenden und zumeist guten Bands erwartet, die man sonst vielleicht nicht so h&#228;ufig sieht. Und wie es f&#252;r einige mit dem Festival an sich ist, so verh&#228;lt es sich auch f&#252;r einige dort spielende Bands: man kennt sie nicht.<sup>1</sup><br />
Aber das nicht kennen geh&#246;rt zum Konzept. Als ich mir die Karte gekauft hatte kannte ich schlicht gar keine Band. Irgendwann haben dann Fettes Brot<sup>2</sup>, The Soundtrack of our Lives und ganz kurzfristig noch Athlete best&#228;tigt, davon abgesehen alles wei&#223;e Flecken auf meiner Musiklandkarte. Ich war aber bisher auch noch nicht so sehr dahinter, neue Bands zu entdecken. Das, soviel kann ich schonmal sagen, hat sich durch das Haldern definitiv ge&#228;ndert.</p>
<p><strong>Das Gel&#228;nde</strong><br />
Die absichtlich gering gehaltene Anzahl an Besuchern macht es m&#246;glich, dass das Festvial-Gel&#228;nde mit den B&#252;hnen auf einen alten Reithof, der Camping-Platz auf eine Kuhwiese und das gesamte Festvial in direkt Nachbarschaft zum Ort Haldern am Niederrhein passt. Letzteres ist &#252;brigens sehr praktisch, um Last-Minute-Eink&#228;ufe im Real zu t&#228;tigen oder einfach mal eine Pizza zu normalen Preisen essen zu gehen.</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Spiegelzelt.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Spiegelzelt-150x150.jpg" alt="Die kleine B&#252;hne, das »Spiegelzelt«." title="Die kleine B&#252;hne, das »Spiegelzelt«." width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-355" /></a> Auf dem Festivalgel&#228;nde selber gibt es zwei B&#252;hnen: eine kleine, 800 Leute fassende Zeltb&#252;hne, »Spiegelzelt« genannt. Durch die Innenausstattung<sup>3</sup> ergibt sich eine sehr stimmige Atmosph&#228;re und bei von au&#223;en angelegter Sonne steigert sich das auch gerne mal zur Saunaatmosph&#228;re mit Schwei&#223;aufguss. Aber das ist ja bei anderen Zeltb&#252;hnen nicht anders. Die andere, gro&#223;e B&#252;hne, schlicht »Hauptb&#252;hne«, ist eine klassische Open-Air-B&#252;hne mit gen&#252;gend Platz drumherum.</p>
<p>Das Gef&#228;hrt (Auto/Motorrad/Bus/Trecker) wird neben dem Zelt abgestellt, gen&#252;gend Platz ist daf&#252;r vorhanden. Allgemein wirkt es nicht so gedr&#228;ngt wie z.B. beim SouthSide, wo einen die Veranstalter schonmal bitten, auch Zelte unter die Pavillons zu bauen. Und dennoch ist man nicht mehr als 15 Minuten zum Festivalgel&#228;nde unterwegs, auch wenn man<sup>4</sup> an der hintersten Ecke auf dem Platz gelandet ist.<br />
Ach ja: Sollte man schon vorher abreisen m&#252;ssen, empfiehlt es sich das Auto auf dem Extraparkplatz abzustellen &#8212; es k&#246;nnte sonst sein, dass man von lauter Zelten eingeparkt ist.</p>
<p><strong>Die Leute</strong><br />
<a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Sofa_Sonnenblume.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Sofa_Sonnenblume-150x150.jpg" alt="Das Wohnzimmer auf dem Campingplatz. Inklusive selbst gepflanzter Sonnenblume." title="Das Wohnzimmer auf dem Campingplatz. Inklusive selbst gepflanzter Sonnenblume." width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-354" /></a> Dass man sein Gef&#228;hrt direkt neben das Zelt stellen kann f&#252;hrt zwangsweise dazu, dass die Leute auf die verr&#252;cktesten Ideen kommen, was sie so mitnehmen k&#246;nnten &#8211; man muss schlie&#223;lich nicht schleppen. Das f&#228;ngt an bei diversesten Musikanlagen-Eigenkonstruktionen<sup>5</sup>, Pavillons bewachende Keramikhunde<sup>6</sup>, <a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Dr.Dickson.jpg" class="liinternal">Dr. Dickson</a> und jede Menge Sofas. Unglaublich, fast jede zweite Gruppe hatte mindestens ein Sofa dabei, teilweise gar ganze Sofa-Sitzgruppen f&#252;r ausgewachsene Gruppen anonymer Musikabh&#228;ngiger.<br />
Wenn dann noch der Faktor &#8220;Bauer&#8221; dazukommt, dann wird gleich mit Trecker inklusive Bauwagenanh&#228;nger oder alternativ ein zum Schlafwagen umfunktionierten Schweinetransporth&#228;nger angereist. Zweiterer hat nat&#252;rlich gleich den praktischen Vorteil eines als Terrasse nutzbaren Dachs<sup>7</sup>.</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Schweinetransporter.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Schweinetransporter-150x150.jpg" alt="Wozu so ein Schweinetransporter nicht so alles gut ist." title="Wozu so ein Schweinetransporter nicht so alles gut ist." width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-358" /></a> Was die Leute anscheinend an Kreativit&#228;t in wohnliches Equipment gesteckt haben fehlt ihnen dann in Abgefahrenheit bei sich selbst. Auf dem SouthSide laufen die verr&#252;cktesten Typen rum: in br&#252;tender Hitze im Hasenkost&#252;m einen Einkaufswagen mit Typ im K&#246;nigsumhang vor sich herschiebend oder ein 100 Mann/Frau starker Trupp einen Musik-Bollerwagen<sup>8</sup> in die Duschen folgend um dort auch noch nach der letzten Band ein wenig zu feiern. Sowas gibt es beim Haldern anscheinend nicht oder in so geringer Anzahl, dass mir niemand aufgefallen ist. Es fehlt aber auch irgendwie nicht.</p>
<p><strong>Die Hygiene</strong><br />
Ein Punkt, in dem ich generell eher unempfindlich bin. Notfalls komm ich ohne Duschen aus, bei der Toilette bin ich auch nicht der pingeligste wenn es dr&#252;ckt und M&#252;ll geh&#246;rt zum Festival dazu wie die Bands und B&#228;ndchen. Irgendwie.<br />
Jedenfalls bin ich positiv &#252;berrascht worden, wie sauber es allgemein dort ist: Der Campingplatz ist, bis auf die Kuhfladen<sup>9</sup> und vereinzelte M&#252;llgr&#252;ppchen, recht sauber. Selbst die Dixies sind erstaunlich gepflegt f&#252;r Dixie-Verh&#228;ltnisse. Zus&#228;tzlich gibt es noch wirklich gute Wassertoiletten mit H&#228;ndewaschm&#246;glichkeit in der Toilette f&#252;r 0,50€ au&#223;erhalb des Festivalgel&#228;ndes und kostenlos innerhalb. Was die Duschen angeht: sie kosten 1,50€ und liefern daf&#252;r warmes Wasser mit ausreichendem Druck. Kann man definitiv bezahlen, wenn nur nicht die elendig lange Wartezeit bei den Duschen w&#228;re.</p>
<p><strong>Die Atmosph&#228;re und der See</strong><br />
<a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_See.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_See-150x150.jpg" alt="Der See in der N&#228;he von Haldern. Super Erfrischung - und hey: Festival und See!" title="Der See in der N&#228;he von Haldern. Super Erfrischung - und hey: Festival und See!" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-353" /></a> Aber zum Gl&#252;ck gibt es ja eine Alternative: Den See. Richtig, der See! In der N&#228;he<sup>10</sup> befindet sich ein kleiner See, der zum Schwimmen geeignet und offen f&#252;r alle Festivalbesucher ist. Das Wasser ist sauber und besonders bei hei&#223;en Tagen extrem erfrischend. Und selbst die Bands lassen es sich meistens nicht nehmen und springen f&#252;r eine Runde ins k&#252;hle Nass.</p>
<p>Ach ja, Bands: Dieses Jahr hat man sie &#8212; wenn sie nicht gerade auf der B&#252;hne standen &#8212; an einem roten Armb&#228;ndchen erkannt. Und man hat viele rote Armb&#228;ndchen im Publikum gesehen, die sich dann mit ihren (Liebes-)Gef&#228;hrten Gleichgesinnte aus dem Pulk heraus anguckten. Wohl auch ein Tribut an den teilweise geringen Bekanntheitsgrad, aber mit Sicherheit auch an die Einstellung der Besucher allgemein, dass dann nicht hingerannt und irgendwie bequatscht wird.</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Dusche.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Dusche-150x150.jpg" alt="Die improvisierte Dusche neben der Hauptb&#252;hne sorgte f&#252;r gute Abk&#252;hlung." title="Die improvisierte Dusche neben der Hauptb&#252;hne sorgte f&#252;r gute Abk&#252;hlung." width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-351" /></a> Es wirkt alles sehr locker und so, als wenn alles andere falsch w&#228;re. Nicht nur das mit den Bands, die mit den Besuchern schwimmen und andere Bands anh&#246;ren. Oder die Menschen, die in Sofas chillen und teilweise mit ihren Kindern eine nette Zeit haben wollen.<br />
Auch Kleinigkeiten f&#252;gten das Gesamtbild wie die Flaschenpfand einsammelnden Dorf-Kinder mit Bollerwagen oder die improvisierte Sprenkelanlage am von Sonne fast schon geplagten Samstag. Neben der Hauptb&#252;hne wurde ein mit feinen L&#246;chern versehenes Rohr an die Frischwasserleitung angebracht und so eine Dusche mitten auf dem Festivalgel&#228;nde er&#246;ffnet. Eine sehr willkommene Abk&#252;hlung und <a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2009/08/Haldern_Dusche2.jpg" class="liinternal">Garant f&#252;r Spa&#223;</a>. Und dabei so herrlich unkompliziert.</p>
<p><strong>Haldern Pop! Sollte man kennen &#8230;</strong><br />
&#8230; denn alles andere w&#228;re falsch.<br />
&nbsp;</p>
<p><small><strong>Bilder</strong><br />
Das Bild vom See ist von <a href="http://vreni.dasblogt.de/" class="liexternal">Verena</a>, der Rest von mir. Weitere Bilder von mir gibt es bei <a href="http://www.flickr.com/photos/gewuerzmandel/archives/date-posted/2009/08/21/detail/" class="liexternal">Flickr</a> (ausgew&#228;hlte) und <a href="http://picasaweb.google.com/andre.goerres/HaldernPop2009#" class="liexternal">Picasaweb</a> (alle).<br />
<strong>Update 10:10 Uhr:</strong> Stefan Daub hat auf seiner Seite jede Menge offizieller und wunderbarer Fotos von Bands hochgeladen. <a href="http://www.stefandaub.de/haldernpop2009/photopool.html" class="liexternal">Click</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_341" class="footnote">Abgesehen von den ein, zwei gro&#223;en Headlinern.</li><li id="footnote_1_341" class="footnote">die zwar nicht meine Musik sind, aber immerhin eine gute Show machen</li><li id="footnote_2_341" class="footnote">Stoff an der Decke und bunte Spiegel, wer h&#228;tte es gedacht, an den W&#228;nden</li><li id="footnote_3_341" class="footnote">wie wir</li><li id="footnote_4_341" class="footnote">die erfreulicher Weise mit gr&#246;&#223;tenteils humaner Lautst&#228;rke betrieben wurden</li><li id="footnote_5_341" class="footnote">á la Gartenzwerg in gro&#223; mit weniger Bart und M&#252;tze aber daf&#252;r mehr Fell.</li><li id="footnote_6_341" class="footnote">Dachs, nicht Dachs. Also das Dingen auf dem Haus, nicht das Tier mit dem Bau. Ihr wisst schon.</li><li id="footnote_7_341" class="footnote">Bollerwagen mit Musikanlage drauf, eigentlich logisch, oder?</li><li id="footnote_8_341" class="footnote">Schaufel einpacken!</li><li id="footnote_9_341" class="footnote">15-30 Minuten Fu&#223;weg, je nach dem von wo auf dem Campingplatz man kommt und wo man den Einstieg in den See wagen will</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Prototypen</title>
		<link>http://upperstage.de/2009/07/03/prototypen/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 14:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[erlebtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern kam mir eine gute Idee, womit ich dieses Blog endlich nochmal f&#252;llen k&#246;nnte. Ich habe sogar noch Wordpress auf die aktuelle Version gebracht, nur dachte ich mir dann, es ist vielleicht besser, das morgen weiter zu machen und schlafen zu gehen. Und wie das nat&#252;rlich so ist, hab ich es wieder vergessen. Erz&#228;hl ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Gestern kam mir eine gute Idee, womit ich dieses Blog endlich nochmal f&#252;llen k&#246;nnte. Ich habe sogar noch Wordpress auf die aktuelle Version gebracht, nur dachte ich mir dann, es ist vielleicht besser, das morgen weiter zu machen und schlafen zu gehen. Und wie das nat&#252;rlich so ist, hab ich es wieder vergessen. Erz&#228;hl ich eben etwas anderes.</small></p>
<p><em>Disclaimer: Bevor hier der falsche Eindruck entsteht: Ich habe selber bereits an einer Runde <abbr title="Das Schwarze Auge">DSA</abbr> teilgenommen und finde das Spielkonzept sehr faszinierend.<sup>1</sup></em></p>
<p>Ich sa&#223; also letztens im Meisenfrei in Aachen und habe dort eine gr&#246;&#223;ere Kleinigkeit gegessen.<sup>2</sup> Mir gegen&#252;ber sa&#223; eine Gruppe Rollenspieler, wie sich aus den Gespr&#228;chsfetzen eindeutig schlie&#223;en lie&#223;. Prim&#228;r Rollenspieler, immerhin haben sie sich w&#228;hrend meiner zwei Stunden Aufenthalt nur &#252;ber Rollenspiele und das Drumherum unterhalten.</p>
<p>Es war also eine Gruppe von acht Personen. Acht Personen, die mehr dem Klischee eines Rollenspielers entsprechen als der LKW-Fahrer, der letztens seinen Bauarbeiterkollegen &#8220;Kalle&#8221; mit einer unglaublichen Klischeehaftigkeit und in tiefstem &#214;scher Sprech zu sich rief. Die H&#228;lfte der M&#228;nner hatten lange, dunkelblonde Haare und einen langen Bart. Einer war in etwa das, was man sich unter einem leicht dicklichen, Brille tragenden Informatiker vorstellt. Die T-Shirt-Kollektion war gr&#246;&#223;tenteils schwarz mit Manowar- oder Immortal-Aufdrucken &#8212; und nat&#252;rlich das karierte, blass-rote Hemd des Informatikers.<sup>3</sup><br />
Die Gespr&#228;che drehten sich jedenfalls um die Orks von Aventurien, die in der neuen Version von DSA deutlich mehr St&#228;rkeboni bekommen haben. Oder die Diskussionen auf der letzten Messe, wo doch dieser Vollhonk meinte, dass die Chaostruppen bei Warhammer die Besten seien.<sup>4</sup> Dazu gab es unterstreichende Gestik und eine Mimik, die die Ernsthaftigkeit der diskutierten Sache unterstrich.</p>
<p>Was mich aber richtig aus der Bahn geworfen hat war die Frau unter den sieben M&#228;nnern. W&#228;hrend die M&#228;nner ziemlich bei Ihrer Sache waren und &#252;berzeugend Klischees best&#228;tigten passte das M&#228;del da so gar nicht rein: Nicht zu dick/d&#252;nn, nicht zu blass/braun, ein nettes Gesicht und sch&#246;ne Augen. Vielleicht studiert sie Medizin oder eine Geisteswissenschaft, auf jeden Fall aber wirkte sie in diesem Kreis irgendwie nicht so recht passend. Ab und zu brachte sie sich in Gespr&#228;che ein oder h&#246;rte zumindest sehr interessiert zu.<sup>5</sup><br />
Dieser Bruch war es, mit dem ich irgendwie nicht so richtig zurecht kam. St&#228;ndig musste ich die Szenerie beobachten und war immer wieder aufs Neue fasziniert von der Art der gef&#252;hrten Unterhaltung.</p>
<p>Und dann fing ich mich an zu fragen: Sind wir auf der pl0gbar<sup>6</sup> eigentlich auch so? Gr&#246;&#223;tenteils M&#228;nner, ein paar Frauen und alle kennen sich &#252;ber dieses Internetdingens.<br />
Nee! Vielleicht ein bisschen, aber dazu ist der Haufen zu bunt gemischt.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_249" class="footnote">Nur hat es sich leider nur dieses eine Mal ergeben, dass sich eine Gruppe gefunden hat. Ich scheine f&#252;r sowas das falsche zu studieren oder so ;) </li><li id="footnote_1_249" class="footnote">Es war &#252;brigens sehr sehr lecker, aber darum geht&#8217;s hier nicht.</li><li id="footnote_2_249" class="footnote">keine Ahnung, ob er wirklich Informatik studiert, es w&#252;rde aber perfekt ins Klischee passen</li><li id="footnote_3_249" class="footnote">Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Fetzen, die ich mitbekommen habe, hier wild zusammengew&#252;rfelt habe. Aber &#252;ber Orks, DSA, Chaostruppen von Warhammer und einen Vollhonk auf einer Messe haben sie sich tats&#228;chlich unterhalten.</li><li id="footnote_4_249" class="footnote">Beziehungsweise sie tat sehr interessiert &#8212; wei&#223; man bei Frauen ja nie so genau *fg*</li><li id="footnote_5_249" class="footnote">pl0gbars sind zwanglose Treffen von Leuten, die irgendwie Internetinteressiert sind und sich meistens &#252;ber Twitter kennen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ich auf Achse #4</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 11:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchendetektor]]></category>
		<category><![CDATA[Tripbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zun&#228;chst mal entschuldige ich mich f&#252;r die lange Pause, irgendwann war auch meine Zeit im CERN vorbei und dann ging es erstmal in Richtung Festival (kein Internet), Konstanz (Internet umst&#228;ndlich) und wieder nach Hause (jede Menge Krams nachholen), so dass ich nicht zum Schreiben kam. Aber dazu komm ich dann sp&#228;ter noch einmal.
 CERN also, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Zun&#228;chst mal entschuldige ich mich f&#252;r die lange Pause, irgendwann war auch meine Zeit im CERN vorbei und dann ging es erstmal in Richtung Festival (kein Internet), Konstanz (Internet umst&#228;ndlich) und wieder nach Hause (jede Menge Krams nachholen), so dass ich nicht zum Schreiben kam. Aber dazu komm ich dann sp&#228;ter noch einmal.</small></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5213000970983626194" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/06/200px-black_hole_milkyway.jpg" alt="fiktives Schwarzes Loch" title="black_hole" width="200" height="160" class="alignright size-full wp-image-199" /></a> CERN also, dieses komische Dingen in Genf, an dem die Forscher wahlweise Antimateriebomben, den Urknall oder schwarze L&#246;cher produzieren oder gleich die ganze Welt untergehen lassen wollen. Alles Humbug, sagen die Forscher, Antimaterie wird zwar produziert, aber nur in winzigen Mengen. &#8216;Nen gro&#223;en Knall produzieren sie auch, aber damit wollen sie eher den Urknall besser verstehen denn selber einen machen. Gro&#223;e schwarze L&#246;cher entstehen durch Kollapse riesiger Sterne, nicht durch Kollisionen von einer Handvoll Protonen &#8211; und die kleinen L&#246;cher haben so eine kurze Lebensdauer, dass sie weg sind, bevor man sie sieht. Warum die Welt jetzt nicht untergehen soll hab ich wieder vergessen, ist aber auch nicht so wichtig.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5213000970983626194" ><img style="margin-top: 4px;" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFhMw3E-1dI/AAAAAAAAB78/839zqv1HUSY/s144/IMG_3843.JPG" class="alignright" alt="Besuchergruppe in der Kaverne von CMS" /></a> Und warum schreib ich das jetzt? Weil auch ich mich von ein paar Vorstellungen gel&#246;st und mir die Realit&#228;t angeschaut habe. Zusammen &#252;brigens mit ein paar Leuten aus der Supersymmetrie-Vorlesung, die wegen irgendwelchen Geldern aus der Exzellenzinitiative mitfahren konnten.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5212995208352008050" ><img style="margin-top: 4px;" class="alignleft" src="http://lh4.ggpht.com/andre.goerres/SFhHhbmih3I/AAAAAAAAB5w/ymlVj7uo8tw/s144/IMG_3810.JPG" alt="links: CMS, rechts: Strahlrohr" /></a> Zu Sehen und Bestaunen gab es z.B. 2,5<sup>1</sup> der 4 gro&#223;en Experimente, die entlang des 27 km langen Tunnels aufgebaut sind. Im Tunnel n&#228;mlich werden die Protonen beschleunigt um dann an bestimmten Stellen zur Kollision gebracht zu werden. Damit man auch was davon hat und gucken kann, was passiert ist, baut man an diesen Stellen riesige Hallen in 100 m Tiefe und stellt gef&#252;hlt noch gr&#246;&#223;ere, hochkomplexe Dingense in selbige.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5213000183278343602" ><img style="margin-top: 4px;" src='http://lh3.ggpht.com/andre.goerres/SFhMDApaFbI/AAAAAAAAB6Y/X7vYUGXWvG8/s144/IMG_3824.JPG' alt='Blick in den (noch offenen) CMS-Detektor' class='alignright' /></a> Dummerweise entsteht bei diesen Kollisionen ein Haufen hochenergetischer Strahlung, also noch schlimmer als radioaktive Strahlung, weil viel mehr und viel b&#246;ser. Die ballert so ordentlich, dass auch die Elektronik, die in diesem Bereich untergebracht ist, speziell gebaut werden muss, damit sie keine Strahlensch&#228;den davontr&#228;gt. Und weil das extrem teuer ist, baut man nur einen Bruchteil direkt an die Detektoren und den ganzen Rest mal hinter eine mehrere Meter dicke Betonwand in eine Nebenhalle oder an die Erdoberfl&#228;che.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5213000929677047218" ><img class='alignright' style="margin-top: 4px;" src="http://lh4.ggpht.com/andre.goerres/SFhMudMudbI/AAAAAAAAB70/gyGvSAG4Nbg/s144/IMG_3841.JPG" alt="Kabelleitungen vom Detektor weg" /></a> Das n&#228;chste Problem sind die riesigen Datenmengen am Beispiel von CMS: Pro Kollision erwartet man etwa 20 Wechselwirkungen zwischen Protonen, die restlichen ziehen ihre Bahnen und kommen nach nur 90 µs<sup>2</sup> wieder am Experiment vorbei und Kollidieren erneut. Nun gibt es nicht nur ein Paket im Strahl, sondern etwa 2800, so dass pro Sekunde grob gerundet 40 000 000 Kollisionen, die ihrerseits wiederum mehrere Ereignisschauer produzieren. Man erwartet Rohdaten, die im Detektor gemessen werden von ca. 300 GB/s.<sup>3</sup></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5212994432159659410" ><img class='alignleft' style="margin-top: 4px;" src="http://lh5.ggpht.com/andre.goerres/SFhG0QD3NZI/AAAAAAAAB4c/B8WVNHXE7Ic/s144/IMG_3789.JPG" alt="Die Auslese im Nebenraum" /></a> Das alles &#252;ber Kabelleitungen aus dem Detektor zu bekommen und live niederzuschreiben ist utopisch, daher gibt es drei Ebenen der Datenanalyse: Am Detektor direkt an der Hardware sitzen Trigger, die schon mal vorab entscheiden, ob die gemessenen Daten was sind oder nicht &#8211; diese Brechen die Zahl der gemessenen Ereignisse um einen Faktor 1000 auf 300 MB/s herunter, was &#252;ber Kabelleitungen gut verschickt werden kann. In der zweiten Ebene &#252;bernehmen die Computer in den Nebenhallen vom Experiment eine etwas genauere Analyse und entscheiden, welche Daten interessant zum speichern sind. Diese 100 Datens&#228;tze pro Sekunde sind dann schlie&#223;lich wenig genug, um es auf Festplatte/Magnetb&#228;nder schreiben zu k&#246;nnen und in der dritten Stufe, dem internationalen Computernetzwerk bzw. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/LHC_Computing_Grid" rel="nofollow" class="liwikipedia">Grid</a>, detailliert auswerten zu k&#246;nnen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5212995079916251954" ><img src='http://lh4.ggpht.com/andre.goerres/SFhHZ9JEazI/AAAAAAAAB5c/XhuslwuVB30/s144/IMG_3806.JPG' alt='Das kleine Graue in der Mitte ... das sind Menschen' class='alignright' style="margin-top: -3px;"/></a> Insgesamt war es eine sehr faszinierende Sache, dieses 12 500 Tonnen schwere Dingens in einer H&#246;hle 100 m unter der Erde zu sehen (die Kaverne wurde &#252;brigens teilweise in Grundwasser gebaut, dass mit fl&#252;ssigem Stickstoff vereist werde musste, damit man gescheit buddeln und Beton gie&#223;en konnte). Noch erstaunlicher ist, wie viel Arbeit da drin steckt. Man muss sich einmal vor Augen halten, dass seit Anfang der 90er Jahre &#252;ber 2300 Leute daran sitzen, welche Schraube und welche K&#252;hlleitung wo genau verbaut wird und wie viel mm man f&#252;r Platine xyz zur Verf&#252;gung hat. Wenn dann da nur einer in den Planungen Mist baut oder man feststellt, dass z.B. der Eisenpreis auf einmal doppelt so teuer geworden ist und man umplanen muss, dann wirds richtig heikel.</p>
<p>Aber anscheinend hat am Ende alles geklappt, CMS ist fast fertig, es werden noch letzte Feinarbeiten vorgenommen und wahrscheinlich noch w&#228;hrend ich das hier tippe wird der Detektor endg&#252;ltig zusammengefahren.</p>
<p>Wer noch ein wenig mehr staunen oder lernen will, dem kann ich die <a href="http://cmsinfo.cern.ch/outreach/CMSmedia/CMSmovies.html" class="liexternal">Video-Sammlung</a> von CMS w&#228;rmstens ans Herz legen, viele interessante Sachen. Und die Uhr auf der <a href="http://cms.cern.ch/" class="liexternal">Startseite</a> des CMS-Projekts ist auch einen Blick wert.</p>
<p>to be continued&#8230;</p>
<p><small>Bilder aus meinem <a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08" class="liexternal">Picasa-Album</a>, aber vorsicht, m&#246;gliche Spoiler.</p>
<p>Die anderen Teile:<br />
<a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/12/ich-auf-achse-1/" class="liinternal">Teil 1</a> | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/13/ich-auf-achse-2/" class="liinternal">Teil 2</a> | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/18/ich-auf-achse-3/" class="liinternal">Teil 3</a> | Teil 4</small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_198" class="footnote">2,5 deshalb, weil ATLAS gerade, als wir es uns anschauen wollten, einen Evakuierungsalarm hatte und wir nicht runter konnten. Wir haben daher nur den Kontrollraum und den Eingang an der Oberfl&#228;che gesehen</li><li id="footnote_1_198" class="footnote">der Strahl geht quasi mit Lichtgeschwindigkeit durch den Tunnel</li><li id="footnote_2_198" class="footnote">Daten aus Ged&#228;chtnis und Wikipedia (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Large_Hadron_Collider" rel="nofollow" class="liwikipedia">LHC</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/LHC_Computing_Grid" rel="nofollow" class="liwikipedia">Grid</a>) </li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Ich auf Achse #3</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 01:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Beep. Beep. Der Ton kommt jedes Mal, wenn ein Spill unser Experiment passiert. Ein Spill bezeichnet den kurzen Zeitraum (bei uns ca. 400 ms), in dem die Magnetweichen umgestellt sind und einige Pakete (Bunches) von Teilchen aus dem Beschleuniger ausgegeben werden. Passiert hier ca. alle 20 Sekunden. Beeper ist abschaltbar, zum Gl&#252;ck!
 Nicht abschaltbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769131512416562" ><img class="alignright" src="http://lh5.ggpht.com/andre.goerres/SFBe6tJeSTI/AAAAAAAABug/8EfBD1ARAAs/s144/IMG_3628.JPG" alt="Das Ende des Strahlrohres" /></a> Beep. Beep. Der Ton kommt jedes Mal, wenn ein Spill unser Experiment passiert. Ein Spill bezeichnet den kurzen Zeitraum (bei uns ca. 400 ms), in dem die Magnetweichen umgestellt sind und einige Pakete (Bunches) von Teilchen aus dem Beschleuniger ausgegeben werden. Passiert hier ca. alle 20 Sekunden. Beeper ist abschaltbar, zum Gl&#252;ck!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5212990343332865650" ><img style="margin-top: 2px;" class="alignleft" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFhDGP_lpnI/AAAAAAAAB0s/DW5qdiIEkFk/s144/IMG_3715.JPG" alt="Das Experiment im Strahlbereich" /></a> Nicht abschaltbar hingegen ist der Alarm, der rund um die Uhr nach <a href="http://www.d.kth.se/~dicander/lost.jpg" class="liexternal">108 Minuten</a> ert&#246;nt. Eine wachr&#252;ttelnde Sirene, die erst verstummt, wenn man die Rekalibrierung eingeleitet hat. Dazu m&#252;ssen an 4 verschiedenen Stellen 8 Kabel umgesteckt werden, 15:16 Uhr aufgeschrieben werden und die 23 stellige ID der aktuellen Aufzeichnung ins Logbuch auf Seite 42 geschrieben werden.<br />
Naja, fast. Der Alarm ert&#246;nt nach 30 Minuten seit der letzten Kalibrierung (nat&#252;rlich immer noch rund um die Uhr), es muss ein Hebel zweimal umgelegt werden, ein Kabel ein und wieder ausgesteckt und am Computer eine neue Aufzeichnung gestartet werden. Und nat&#252;rlich einen Eintrag ins Logbuch machen. </p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769150866033138" ><img style="margin-top: -3px;" class="alignright" src="http://lh3.ggpht.com/andre.goerres/SFBe71PvCfI/AAAAAAAABuw/_41A4L4Zwvc/s144/IMG_3631.JPG" alt="Eine Ladder mit daran befestigten Faserb&#252;ndel" /></a> Der Grund f&#252;r die Kalibrierung ist das Rauschen, also ein stetiges Signal, dass sich ergibt, auch ohne das ein Ereignis da ist. Um aber rausfinden zu k&#246;nnen, ob der Hubbel in den gemessenen Daten nun ein Teilchendurchgang war oder nur Rauschen, muss man eben dieses Rauschen kennen. Dummerweise ist die Ausleseelektronik so empfindlich, dass sich das Rauschen immer mal wieder &#228;ndert, also muss man immer mal wieder nachsehen, wie stark das Rauschen momentan ist.<br />
(Entschuldigung f&#252;r das viele Rauschen, die Verbindung ist schlecht)<sup>1</sup></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5211201846366177746" ><img style="margin-top: -3px;" class="alignleft" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFHoeBmECdI/AAAAAAAABzQ/HxCnwFQkZds/s144/img_3694.jpg" alt="Die Kollegen bei der Auswertung der Messdaten" /></a> Der Arbeitsalltag sieht dann so aus, dass wir hier sitzen, darauf warten, dass die Kalibrierung durchgef&#252;hrt werden muss und Krams machen. Krams machen bedeutet bei den anderen h&#228;ufig die Programme f&#252;r die Auswertungen schreiben, verbessern und schlie&#223;lich anzuwenden, um noch w&#228;hrend des Experiments &#252;berpr&#252;fen zu k&#246;nnen, ob die Messdaten den Erwartungen entsprechen oder noch etwas verbessert werden muss. Ein Beispiel f&#252;r nachtr&#228;gliche Korrekturen ist die Zeit zwischen Strahleingang am Anfang der Kiste bis zur Messwerteaufnahme irgendwo in der Mitte. Die Optimierung bewegte sich hier im Bereich von Nanosekunden und um zu sehen, ob es eine Verbesserung oder Verschlechterung war musste man wieder einen Tag messen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5212990624737482802" ><img style="margin-top: 2px;" class="alignright" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFhDWoTrWDI/AAAAAAAAB1o/Xp8PgJAyChw/s144/IMG_3734.JPG" alt="Die Halle, in der unser Experiment (und andere) untergebracht sind" /></a> Krams machen bei mir bedeutet wegen fehlender Ahnung von den Auswertungsprogrammen (sind schon viele Teile geschrieben und die Einarbeitung w&#252;rde zu lange dauern) und anfangs wegen fehlender Ahnung vom Experiment (also wie es genau funktioniert) entweder Serien gucken, Spiele spielen oder im Internet unterwegs sein. Dummerweise wurde mir das Internet nach nur einem Tag wieder gesperrt.</p>
<p>Das mit dem Netzzugang im CERN ist n&#228;mlich so: man kommt nicht so ohne weiteres dran, man braucht erst jemanden, der hier arbeitet, der einen als Gast f&#252;r eine gewisse Zeit freischaltet. Wenn man dann endlich darf, wird streng &#252;berwacht, was man macht. Dass streng &#252;berwacht werden muss ist absolut verst&#228;ndlich, immerhin ist hier im CERN eine unglaubliche Rechenpower versammelt, die manche Gestalten gerne f&#252;r nicht wissenschaftliche Zwecke missbrauchen w&#252;rden.<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5212993170342593442" ><img style="margin-top: 2px;" class="alignright" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFhFqzbOw6I/AAAAAAAAB3Q/Qjjjg72VdzU/s144/IMG_3776.JPG" alt="Eines der CERN-Hostels bei Nacht" /></a> Bl&#246;d ist nur, wie es umgesetzt wurde. Zum Beispiel gilt der Zugang zum IRC-Netzwerk als unsicher und wird gefiltert. Aber anstatt ihn komplett zu sperren, wird er nur protokolliert und nach Durchsicht der Logs dem Nutzer, der auf einen IRC-Server zugreift, eine Warnung<sup>2</sup> ausgesprochen. Wird nicht reagiert, folgt die Sperrung.<br />
Besonders d&#228;mlich in meinem Fall, denn ich habe Freitag bis 8 Uhr morgens Nachtschicht gehabt, bin dann bis 16 Uhr schlafen gegangen und dann war Wochenende. Um kurz nach 8 kam die Warnung, um kurz nach 16 Uhr die Sperrung und um 16:30, als ich davon erfuhr, war keiner mehr da, der mich entsperren konnte &#8211; bis Montag morgen.</p>
<p>In der n&#228;chsten Folge dann: Besuch aus Aachen, Besuch unter der Erde und Besuch aus dem All.</p>
<p><small>Bilder aus meinem <a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08" class="liexternal">Picasa-Album</a>, aber vorsicht, m&#246;gliche Spoiler.</p>
<p>Die anderen Teile:<br />
<a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/12/ich-auf-achse-1/" class="liinternal">Teil 1</a> | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/13/ich-auf-achse-2/" class="liinternal">Teil 2</a> | Teil 3 | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/07/03/ich-auf-achse-4/" class="liinternal">Teil 4</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_194" class="footnote">Entschuldigung f&#252;r das schlechte Wortspiel, es wollte aber unbedingt raus</li><li id="footnote_1_194" class="footnote">in der Warnung steht, dass vermutet wird, dass der PC infiziert ist, nichts von falscher Nutzung &#8230; kann auch schon mal falsch verstanden werden</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Ich auf Achse #2</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 03:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der allgemeine Nerd wird mir jetzt vielleicht widersprechen, aber ich f&#252;hle mich in Gesellschaft, vor allem in solcher, die mir vertraut ist, wohler als alleine. Dementsprechend entspannter wurde die Lage, als die Kollegen im CERN auftauchten. Dennoch folgte, um diverse Dinge zu kl&#228;ren, eine schier endlose Odyssee von Geb&#228;ude 32 zu 33, &#252;ber 52 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der allgemeine Nerd wird mir jetzt vielleicht widersprechen, aber ich f&#252;hle mich in Gesellschaft, vor allem in solcher, die mir vertraut ist, wohler als alleine. Dementsprechend entspannter wurde die Lage, als die Kollegen im CERN auftauchten. Dennoch folgte, um diverse Dinge zu kl&#228;ren, eine schier endlose Odyssee von Geb&#228;ude 32 zu 33, &#252;ber 52 und 55 zu 28 und zur&#252;ck zu 38. Modulo ein paar Permutationen<sup>1</sup>. Nun k&#246;nnte der allgemeine Leser vermuten, das sei doch gar nicht so schlimm, liegen die Geb&#228;ude ja recht nah beieinander.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769429359270130" ><img class="alignright" src="http://lh5.ggpht.com/andre.goerres/SFBfMCtsmPI/AAAAAAAABxw/SYU1jkOZ-mQ/s144/IMG_3672.JPG" alt="Ein Flur in einem Geb&#228;ude in einem CERN" /></a> Der allgemeine Nerd und im speziellen die CERN-Kenner wissen nat&#252;rlich, dass die hiesigen Nerds sich nicht darum scheren, was man normalerweise unter Geb&#228;udenummerierung versteht, sondern gef&#252;hlt willk&#252;rlich<sup>2</sup> die Nummern zu den Geb&#228;uden vergeben haben. Das f&#252;hrt dann z.B. dazu, dass 28 und 33 fast am gegen&#252;berliegenden Ende vom Gel&#228;nde sind und man zu Fu&#223; ca. 15 Minuten unterwegs ist.</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/06/cern-id_dosimeter.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/06/cern-id_dosimeter-150x150.jpg" alt="CERN ID und Dosimeter" title="cern-id_dosimeter" width="140" height="140" class="alignleft size-thumbnail wp-image-193" /></a> P&#252;nktlich nach Abschluss des Verwirr-Marathons bekam ich dann auch den Zugang zum Internet freigeschaltet, so dass ich von nun mittels Handy bequem &#252;ber die CERN-Website die Geb&#228;udenummern auf einer Karte nachschauen kann. Au&#223;erdem nun in meinem &#8220;Besitz&#8221;: eine CERN-ID und ein Dosimeter bzw. film badge, dass auch aufpasst, dass mir kein Hodenkrebs w&#228;chst. Naja, es sagt mir hinterher eher, ob ich Hodenkrebs bekommen werde.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769455098316002" ><img class="alignright" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFBfNimXROI/AAAAAAAAByI/fFMf3D5Rb-I/s144/IMG_3680.JPG" alt="Strahlenbelastung ... egal" /></a> &#220;brigens ein kleiner Tipp von mir am Rande: Nicht in den Strahl gucken! Schon gar nicht in den vom LHC. Der hat n&#228;mlich hinterher die Energie von einem startenden Jumbo Jet im Strahl gespeichert, verteilt auf eine Handvoll Protonen. Ein einige Qubikmeter gro&#223;er Granitblock erhitzt sich bei Beschuss innerhalb k&#252;rzester Zeit auf viele hundert Grad Celsius.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769249285374722" ><img style="margin-top: -3px;" class="alignleft" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFBfBj4vAwI/AAAAAAAABv0/vZr-psQTegM/s144/IMG_3645.JPG" alt="Kabel A in Buchse Y, Kabel B2 mit Stecker 7E verbinden..." /></a> Kommen wir zur&#252;ck zu unserem Beschleuniger. Damit es nicht zu langweilig wird, will man nat&#252;rlich trotzdem irgendwas in den Strahl stellen<sup>3</sup>. Aber au&#223;er <a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5211201857379570578" class="liexternal">streunenden Katzen</a> haben wir erstmal nichts, auf das wir den Strahl schicken k&#246;nnten, also werden zun&#228;chst die mitgebrachten Utensilien im Strahlbereich aufgebaut: eine Kiste mit einigen Glasfasern, Photomultipliern und Sensoren drin, Ausleseelektronik, NIM-Racks und jede Menge Kabeln daneben. Die Verkabelung ist &#252;brigens gar nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick aussieht. Nach nur 72 Gehirnknoten hat man in etwa verstanden, was da passiert.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769447655776578" ><img class="alignright" src="http://lh4.ggpht.com/andre.goerres/SFBfNG37IUI/AAAAAAAAByA/3eEG7XJpXjo/s144/IMG_3678.JPG" alt="Das Team beim Aufbau" /></a> Dieses Aufbauen, Anschlie&#223;en und Ausprobieren mit anschlie&#223;endem Adjustieren kostete uns etwa anderthalb Tage. Alleine 4 Stunden gingen f&#252;r einen merkw&#252;rdigen Fehler drauf, bei dem schleichend immer weniger gemessen wurde und wir alles m&#246;gliche vermuteten, aber nicht, dass das auslesende Notebook &#252;berhitzte und schlie&#223;lich komplett den Geist aufgegeben hat.</p>
<p>Ob wir es dann am Ende doch geschafft haben, unser Experiment ans Laufen zu kriegen, wieso Bettina Bert hinter Geb&#228;ude 42 verloren hat und warum die Katze im Strahlbereich ruml&#228;uft und vor allem wie lange noch &#8211; all das gibts nach der n&#228;chsten Maus.</p>
<p><small>Bilder aus meinem <a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08" class="liexternal">Picasa-Album</a>, aber vorsicht, m&#246;gliche Spoiler.</p>
<p>Die anderen Teile:<br />
<a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/12/ich-auf-achse-1/" class="liinternal">Teil 1</a> | Teil 2 | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/18/ich-auf-achse-3/" class="liinternal">Teil 3</a> | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/07/03/ich-auf-achse-4/" class="liinternal">Teil 4</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_192" class="footnote">Vertauschungen</li><li id="footnote_1_192" class="footnote">die Nummerierung ist historisch gewachsen &#8211; neues Geb&#228;ude, n&#228;chst h&#246;here Nummer</li><li id="footnote_2_192" class="footnote">und nat&#252;rlich kein Granitblock, das w&#228;re irgendwie fad</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Ich auf Achse #1</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 00:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leser, im Anschluss folgt nun eine Reihe von André Goerres, in der es um eine abenteuerliche Reise auf dem Motorrad, kollidierende Schwarze L&#246;cher und rockige Festivalerlebnisse geht. Wir w&#252;nschen Ihnen viel Spa&#223; dabei.
*snip*
Es fing mit dem k&#252;hnen Gedanken an, zum SouthSide mit dem Motorrad anzureisen. Endlich eine Gelegenheit, mal etwas weiter als nur bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser, im Anschluss folgt nun eine Reihe von André Goerres, in der es um eine abenteuerliche Reise auf dem Motorrad, kollidierende Schwarze L&#246;cher und rockige Festivalerlebnisse geht. Wir w&#252;nschen Ihnen viel Spa&#223; dabei.</p>
<p>*snip*</p>
<p>Es fing mit dem k&#252;hnen Gedanken an, zum <a href="http://upperstage.de/index.php/2007/12/11/southside-2008-ich-bin-dabei/" class="liinternal">SouthSide</a> mit dem Motorrad anzureisen. Endlich eine Gelegenheit, mal etwas weiter als nur bis in die Eifel zu fahren. Dann gesellte sich bald die <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/03/13/pebs-1-das-meeting/" class="liinternal">Gelegenheit</a> dazu, _DAS_ Forschungszentrum auf der Welt f&#252;r Teilchenphysik, dem CERN, einen Besuch im Rahmen meiner <a href="http://upperstage.de/index.php/category/arbeit/pebs/" class="liinternal">Arbeit</a> bei der RWTH ab zu statten. Doch w&#252;rde diese Reise nicht zu viel des Guten sein?</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769037890195682" ><img class="alignright" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFBe1QYMkOI/AAAAAAAABto/YFcolgK70iY/s144/IMG_3617.JPG" alt="vollgepacktes Motorrad" /></a> Egal, man w&#228;chst mit seinen Aufgaben! Also einfach mal Sachen packen, sich selbst den Helm auf und das Gep&#228;ck aufs Gef&#228;hrt schnallen und schon kanns losgehen. Immer <s>der Nase nach</s> dem Navi nach in Richtung T&#252;bingen, zu meinem ersten Zwischenstopp. Der Mayr war so freundlich, mich f&#252;r eine Nacht bei ihm aufzunehmen.<br />
War die erste Etappe noch recht unspektakul&#228;r (einzig zwei richtig dicke Staus, die durch den R&#252;ckreiseverkehr vom Rock am Ring bedingt waren und mich ziemlich ankotzten, sind hier zu erw&#228;hnen), so wurde die zweite umso besser. Es ging durch enge Schluchten in den Voralpen, weite Landstra&#223;en in Frankreich und schlie&#223;lich &#252;ber einen herrlichen Pass, der &#252;ber das Jura f&#252;hrte<sup>1</sup>. Auch einsetzender, kr&#228;ftiger Regen konnte die frohlockende Bikerstimmung in mir nicht tr&#252;ben.</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/06/cern_visitor-id.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/06/cern_visitor-id-150x150.jpg" alt="CERN Visitor-ID" title="cern_visitor-id" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-191" /></a> Meine Ankunft im CERN gestaltete sich schlie&#223;lich eher chaotisch. Knappe Zeit dr&#228;ngten mich, das Hotel schnellstm&#246;glich zu beziehen, sonst h&#228;tte ich mich spontan unter den Teilchenbeschleuniger legen m&#252;ssen. Dummerweise durfte ich ohne Erlaublis nicht auf das Gel&#228;nde und die Kollegen &#8211; alles alte Hasen, die sich auskennen &#8211; waren nat&#252;rlich noch unterwegs. Also erstmal irgendwie irgendwo einen Ausweis besorgen. Eingerostete aktive englische Sprachkenntnisse taten da ihr &#252;briges: Stress!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08/photo#5210769059719639426" ><img class="alignright" src="http://lh6.ggpht.com/andre.goerres/SFBe2hsvcYI/AAAAAAAABt4/D1f3KwtyAqk/s144/IMG_3622.JPG" alt="Entspannen im CERN" /></a> Mit vorl&#228;ufigem <s>Visum</s> Besucherausweis, ohne Internet und Bekannte in Reichweite aber einem Hotelzimmer geno&#223; ich erstmal die Dusche und ein bequemes Bett um schmerzende Schultern und geschundenes Ges&#228;&#223; auszuruhen. Nat&#252;rlich nicht ohne Serie/Film, die Zeit bis zur Ankunft der Kollegen musste ja irgendwie &#252;berbr&#252;ckt werden.</p>
<p>Und wie der André es geschafft hat, doch noch die Kollegen zu finden, Zugang zum Internet zu bekommen und Tauben mit dem Teilchenstrahl zu beschie&#223;en, erfahrt ihr nach der n&#228;chsten Maus.</p>
<p><small>Bilder aus meinem <a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/CERNJuni08" class="liexternal">Picasa-Album</a>, aber vorsicht, m&#246;gliche Spoiler.</p>
<p>Die anderen Teile:<br />
Teil 1 | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/13/ich-auf-achse-2/" class="liinternal">Teil 2</a> | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/06/18/ich-auf-achse-3/" class="liinternal">Teil 3</a> | <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/07/03/ich-auf-achse-4/" class="liinternal">Teil 4</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_190" class="footnote">wenn ich in den n&#228;chsten Tagen mal ein wenig Zeit zum Motorradfahren habe, werde ich von der gef&#252;hlt 20 km langen Abfahrt nach Genf mal ein paar Bilder machen</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Jedem Physiker ein Whiteboard!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 19:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Puh, geschafft. Heute war Dies oder Fachschaftsvollversammlung oder sonst etwas, weswegen keine Veranstaltungen zwischen 10:00 und 14:00 Uhr stattfinden durften. Dazu noch richtig geiles Wetter. Ein perfekter Tag also, um 9 Stunden lang auf der Wiese in der Sonne &#8230; &#228;hm &#8230; in der Eifel auf dem Motorrad &#8230; na gut &#8230; in einem kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/05/whiteboard.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/05/whiteboard_tn.jpg" alt="Das bef&#252;llte Whiteboard" title="whiteboard_tn" width="497" height="151" class="aligncenter size-full wp-image-170" /></a></p>
<p>Puh, geschafft. Heute war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dies_academicus" rel="nofollow" class="liwikipedia">Dies</a> oder Fachschaftsvollversammlung oder sonst etwas, weswegen keine Veranstaltungen zwischen 10:00 und 14:00 Uhr stattfinden durften. Dazu noch richtig geiles Wetter. Ein perfekter Tag also, um 9 Stunden lang <del>auf der Wiese in der Sonne</del> &#8230; &#228;hm &#8230; <del>in der Eifel auf dem Motorrad</del> &#8230; na gut &#8230; in einem kleinen Kabuff im Physikzentrum zu verbringen.</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/05/arbeiten_im_physikzentrum.jpg" ><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/05/arbeiten_im_physikzentrum-150x150.jpg" alt="(zuk&#252;nftige) Nobelpreistr&#228;ger beim Arbeiten" title="arbeiten_im_physikzentrum" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-169" /></a> In der Mitte ein gro&#223;er runder Tisch, bef&#252;llt mit ca. 10^23 <del>Teilchen</del> Zetteln, ein paar Flaschen und Knabberkram und drumrum jede Menge zuk&#252;nftiger Nobelpreistr&#228;ger: <strong>Wir</strong>. Dabei die Weltenformel zu entwickeln. Oder den Urknall zu simulieren. Oder zumindest die aktuelle Elementarteilchen&#252;bung zu bearbeiten.</p>
<p>Praktischerweise steht in dem Raum ein Whiteboard zur Verf&#252;gung, dass nach belieben beschrieben werden kann. Und das ist besonders praktisch, wenn man mit mehreren an einem Problem knobelt und der anderen Meinung zu einem Rechenschritt einholen will. Und wenn der Tag dann fertig ist, ist der Wegwischschwamm schwarz und das Whiteboard voll. Wie das Eingangsbild demonstrativ belegt.</p>
<p>Und jetzt steht mir noch das Abschreiben in Reinform bevor. Aber erstmal eine Serie. <a href="http://www.andisblog.de/2008/01/05/rueckblick-des-jahres-2007-tv-serien/#tbbt" class="liexternal">The Big Bang Theory</a> w&#252;rde jetzt passen &#8230;</p>
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		<title>Netviewer auf der CeBIT 08</title>
		<link>http://upperstage.de/2008/03/06/netviewer-auf-der-cebit-08/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 16:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dienstag, 4.3., 23:39 Uhr: Pidgin meldet sich mit einer neuen ICQ-Nachricht. Ich werde gefragt, ob ich nicht am n&#228;chsten Tag mit zur CeBIT will. F&#252;r Spontanit&#228;t bin ich ja prinzipiell immer zu haben, also ging es nicht mal 6 Stunden sp&#228;ter in Richtung Hannover.
Direkt mal ein gutes Beispiel f&#252;r Contra-Marketing vorneweg: Netviewer. Irgendwo auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Dienstag, 4.3., 23:39 Uhr: Pidgin meldet sich mit einer neuen ICQ-Nachricht. Ich werde gefragt, ob ich nicht am n&#228;chsten Tag mit zur CeBIT will. F&#252;r Spontanit&#228;t bin ich ja prinzipiell immer zu haben, also ging es nicht mal 6 Stunden sp&#228;ter in Richtung Hannover.</small></p>
<p>Direkt mal ein gutes Beispiel f&#252;r Contra-Marketing vorneweg: <strong><a href="http://www.netviewer.de/" rel="nofollow" class="liexternal">Netviewer</a></strong>. Irgendwo auf dem Messegel&#228;nde fanden wir ein Netviewer-Schl&#252;sseletui mit einem Schl&#252;sselrohling und einem K&#228;rtchen, dass uns darauf hinwies, den Schl&#252;ssel zum Besitzer zur&#252;ckzubringen und daf&#252;r vielleicht ein Auto zu erhalten. Eine coole Idee dachten wir uns, mal was anderes, als diese st&#228;ndigen K&#228;rtchen, die man ausf&#252;llen muss um an Gewinnspielen teilzunehmen<sup>1</sup>.<br />
Als es uns dann schlie&#223;lich kurz vor Ende zur Halle, in der auch Netviewer vertreten ist, verschlug, gaben wir den Schl&#252;ssel ab. Der Vertreter schaute uns in etwa so an wie ein kleines Kind, wenn man ihm einen Fluxkompensator in die Hand dr&#252;ckt. Er fragte uns, ob wir was zu trinken haben wollten und ging mit dem Schl&#252;ssel nach hinten, gab ihn einer Kollegin, die darauf erst selber lachte, dann kurz etwas erkl&#228;rte und dann lachten beide. Kurz sp&#228;ter tauchte er mit ein paar Colas auf und verlor kein Wort &#252;ber den Schl&#252;ssel &#8211; wir f&#252;hlten uns ein wenig verarscht. Wieso macht man so eine, durchaus nette Merketingaktion, wenn man sich hinterher doch nur &#252;ber die Leute lustig macht, die dann genau das machen, was sie wollen? Pisser!</p>
<p>Und wer braucht Netviewer &#252;berhaupt? Das schien mir sowas zu sein, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vnc" rel="nofollow" class="liwikipedia">VNC</a>. Aber VNC reicht vollkommen aus. Also warum?</p>
<p>Ein anderer Fall von nicht ganz so innovativen Sachen war die Firma Meizu, die ein Smartphone anbot, dessen Anblick im ersten Moment die Gedanken &#8220;Ui, ein chinesisches iPhone&#8221; hervorrief. Sp&#228;ter bekam man dann z.B. durch Radio oder <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/104558" class="liexternal">heise.de</a> mit, dass die Polizei kurz sp&#228;ter einige St&#228;nde leerger&#228;umt h&#228;tte, wegen Plagiatsvorw&#252;rfen, u.A. auch diesen. War aber wohl nicht das Smartphone sondern ein MP3-Player.</p>
<p>Wo ich gerade bei heise bin: Am heise-Stand war es m&#246;glich, sich seinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard" rel="nofollow" class="liwikipedia">GnuPG</a>-Schl&#252;ssel von einer offiziellen Stelle signieren zu lassen. Damit ist bei <a href="http://ich.upperstage.de/Andre_Goerres.asc" rel="me" class="liexternal">meinem Schl&#252;ssel</a> nun auch offiziell <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard#Web_of_Trust" rel="nofollow" class="liwikipedia">best&#228;tigt</a>, dass wirklich ich das bin, der diesen Schl&#252;ssel verwendet.</p>
<p>Und zum Schluss noch eine gute Nachricht von Sony Ericsson. Ein Kumpel, der mit war, fragte dort nach, was man mit dem Display seines Handys machen k&#246;nnte. Er hatte dort so komische Bruchstellen am Rand. Der Mitarbeiter nahm das Handy, verschwand f&#252;r 15 Minuten und brachte ein Handy mit komplett neuer Schale wieder. Sprich Display, Tasten, vorne, hinten, Seiten &#8211; alles neu. Nicht schlecht, so f&#252;r lau und so.</p>
<p>Auf jedenfall Cool, dass ich so spontan noch mitfahren konnte &#8211; danke an Thomas und Hanno!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_118" class="footnote">nat&#252;rlich nur, wenn man etwas gewinnen will und bereit ist, seine Daten rauszugeben. Hatte ich generell keinen Bock drauf, aber das macht die Idee von Netviewer ja nicht schlecht</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Schnee &#8211; ach toller Anblick (kurz: SATA)</title>
		<link>http://upperstage.de/2008/03/05/schnee-ach-toller-anblick-kurz-sata/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 23:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kram]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8216;Tschuldigung f&#252;r den Titel, mir fiel gerade nichts tolles ein.

Hach, sch&#246;n fing der Tag heute an. Ich machte die Rolladen hoch und blickte auf eine wei&#223;e Winterlandschaft. War schon wieder Weihnachten? Ach nee, Schnee zu Weihnachten war ja anno 2002 abgeschafft worden, wegen der Terrorgefahr. Es war einfach nur Fr&#252;hling Winter.
Wie auch immer, der Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>&#8216;Tschuldigung f&#252;r den Titel, mir fiel gerade nichts tolles ein.</small></p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/03/winter_im_garten.jpg" title="Winter bei uns im Garten sieht toll aus…"><img src='http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/03/winter_im_garten_klein.jpg' alt='Winter bei uns im Garten sieht toll aus…' /></a><br />
Hach, sch&#246;n fing der Tag heute an. Ich machte die Rolladen hoch und blickte auf eine wei&#223;e Winterlandschaft. War schon wieder Weihnachten? Ach nee, Schnee zu Weihnachten war ja anno 2002 abgeschafft worden, wegen der Terrorgefahr. Es war einfach nur <s>Fr&#252;hling</s> Winter.</p>
<p>Wie auch immer, der Tag versprach gut zu werden &#8211; ein bisschen Nachhilfe hier, ein bisschen Nachhilfe da und eine lustige Geschichte zwischendurch<sup>1</sup>. Au&#223;erdem stand der Erwerb einiger Teile an, die schon l&#228;nger in Planung waren: CD-Rohlinge, DVD-Rohlinge, Druckerpatronen, CardReader, SATA-Controller und eine neue Festplatte f&#252;r den Server.</p>
<p><img src='http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/03/sata-controller_handbuch.png' alt='Ausz&#252;ge aus dem Handbuch des 1. SATA-Controllers' /><br />
<a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/03/sata-controller.jpg" title="Der SATA-Controller, der nicht unter Linux l&#228;uft."><img class='alignright' src='http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/03/sata-controller_klein.jpg' alt='Der SATA-Controller, der nicht unter Linux l&#228;uft.' /></a>Der PCI-SATA-Controller sollte angeblich von Linux unterst&#252;tzt werden, sagte jedenfalls das Handbuch. Auch Festplatten gr&#246;&#223;er als 137 GB seien kein Problem. Dumm nur, dass es unter Linux dann doch nicht klappte. Die Ausgabe von dmesg ergab:</p>
<p><code>[   28.361624] ata2.00: ERROR: This driver doesn't support LBA48 yet and may cause<br />
[   28.361626]                 data corruption on such devices.  Disabling.<br />
[   28.361680] ata2.00: disabled</code></p>
<p>Google angeschmissen und festgestellt, dass der aktuelle Treiber <em>sata_inic162x</em> den Modus, der ben&#246;tigt ist, um Festplatten >137GB anzusprechen, noch nicht unterst&#252;tzt und anscheinend auch noch etwas braucht.</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/03/trauriger_schneemann.jpg" title="Der Schneemann l&#228;sst den Kopf h&#228;ngen."><img class='alignleft' style="margin-top: 5px;" src='http://upperstage.de/wp-content/uploads/2008/03/trauriger_schneemann_klein.jpg' alt='Der Schneemann l&#228;sst den Kopf h&#228;ngen.' /></a>Auch wenn einige schon den Kopf h&#228;ngen lie&#223;en, hab ich mich nochmal zu HiQ aufgemacht, um mir einen alternativen Controller zu besorgen, einen &#8220;<a href="http://www.hiq24.de/product_info.php?cPath=29_213&#038;products_id=4147" class="liexternal">Promise Sata II S300TX2-Plus</a>&#8220;, der promt funktionierte &#8211; out of the box. &#220;brigens genauso wie der Frontpanel CardReader &#8220;Revoltec Procyon I&#8221;.</p>
<p>Und dann kam noch der Buhren an, trank mit mir ein Bier und lud mich anschlie&#223;end noch auf eine Fritte in Vaals ein. Durchaus netter Tag war das heute.</p>
<p>PS: Gerade kommt das Angebot rein, f&#252;r lau morgen mit zur CeBIT zu fahren. NICE!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_110" class="footnote">eigentlich stand hier die Geschichte mit dem Elefanten. Aber dann dachte ich, die ist zu schade f&#252;r die Fu&#223;noten. Also hab ich einen <a href="http://upperstage.de/index.php/2008/03/05/da-ist-der-wurm-elefant-drin/" class="liinternal">eigenen Eintrag</a> draus gemacht.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>3. Webmontag Aachen/Euregio</title>
		<link>http://upperstage.de/2008/02/20/3-webmontag-aacheneuregio/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 12:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Social Graph]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>
		<category><![CDATA[XFN]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern, am Montag, war wieder Webmontag. Mein 2. bisher und auch wieder nicht der letzte, soviel darf ich vorwegnehmen.
Es gab wieder ein paar Vortr&#228;ge zu belauschen, angefangen hat Martin Jansen mit einem Vortrag zu Social Graph und XFN. Kurz: es geht um die Verkn&#252;pfung von den verschiedenen Stellen, in denen man im Internet auftaucht, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern, am Montag, war wieder <a href="http://www.webmontag.de/doku.php?id=aachen_-_euregio" class="liexternal">Webmontag</a>. Mein 2. bisher und auch wieder nicht der letzte, soviel darf ich vorwegnehmen.</p>
<p>Es gab wieder ein paar Vortr&#228;ge zu belauschen, angefangen hat <a href="http://martinjansen.com/" class="liexternal">Martin Jansen</a> mit einem <a href="http://123.divbyzero.net/static/slides/webmonday20080218.pdf" class="lipdf">Vortrag</a> zu Social Graph und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XFN" rel="nofollow" class="liwikipedia">XFN</a>. Kurz: es geht um die Verkn&#252;pfung von den verschiedenen Stellen, in denen man im Internet auftaucht, den sogenannten Identit&#228;ten. Also dass eine Maschine wei&#223;, dass sowohl dieses Blog hier von mir ist, wie auch mein <a href="http://twitter.com/Nepomuk" rel="me" class="liexternal">Twitter-Account</a>, mein <a href="http://www.flickr.com/photos/gewuerzmandel/" rel="me" class="liexternal">Flickr-Account</a>, &#8230;<br />
Der arme Martin, der eigentlich erwartet hatte, nur kurz etwas dazu zu erz&#228;hlen, hat damit eine ziemlich ausf&#252;hrliche Diskussion losgetreten, ob man sowas &#252;berhaupt will und dass man doch sehr viel &#252;ber sich preisgeben w&#252;rde. Ich lasse das jetzt erstmal hier so stehen, vielleicht schreibe ich nochmal ausf&#252;hrlich meine Meinung dazu :)<br />
Jedenfalls habe ich als erste Amtshandlung gleich mal meine Blogroll mit XFN erweitert.</p>
<p>Weiter ging es mit einem Beitrag von Frederick Kubin &#252;ber <a href="http://www.freizeitung.de/" class="liexternal">Freizeitung.de</a><sup>1</sup>, eine Internetseite, auf der man Events in seiner Region finden kann. Es sollen zwar ein paar Sachen anders gemacht werden, als bei bisherigen Eventseiten (z.B. sollen nur die Veranstalter eintragen k&#246;nnen und es sollen auch<sup>2</sup> Vereine angesprochen werden), dennoch bin ich skeptisch, dass das klappen wird. Immerhin gibt es bereits recht ausgereifte Vertreter, z.B. <s>wevent</s> <a href="http://venteria.com/" class="liexternal">venteria</a>. Hier gab es einige Vorschl&#228;ge aus dem Publikum, mit denen es f&#252;r das Projekt einfacher wird, sich von anderen, &#228;hnlichen Projekten abheben zu k&#246;nnen. Wir werden sehen.</p>
<p>Der dritte und letzte Vortrag stammte von <a href="http://mrtopf.de/blog/" class="liexternal">Christian Scholz</a> &#252;ber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DataPortability" rel="nofollow" class="liwikipedia">DataPortability</a>, das thematisch in die gleiche Richtung wie Martins Vortrag geht. Auch hier folgten wieder ausf&#252;hrliche Diskussionen &#252;ber das f&#252;r und wider, solcher Ans&#228;tze. Diese Diskussionen konnten dann in der after-Vortrags-Phase weitergef&#252;hrt werden, zus&#228;tzlich zu anderen Themen, so dass ich mich wieder bis knapp 24 Uhr dort aufgehalten habe.</p>
<p>Res&#252;mierend fand ich es gut, dass es ausf&#252;hrliche Diskussionen gab, aber ich sehe auch die Gefahr, dass es irgendwann ausufert. Hier sind dann die Veranstalter als Moderatoren gefragt ;) Ich freue mich jedenfalls schon auf das n&#228;chste Treffen. Vielen Dank auf jedenfalls an die Organisierer <a href="http://www.easn.de/" class="liexternal">Andreas Gerards</a> und Christian Scholz.</p>
<p>PS: Die am Abend aufgekommene Idee, irgendwann ein Web-2.0-Grillen zu veranstalten, find&#8217; ich &#252;brigens super!</p>
<p><small>Weitere Reaktionen:<br />
- Christian &#252;ber <a href="http://mrtopf.de/blog/web20/webmontag-aacheneuregio-frederick-kubin-uber-freizeitungde-video/" class="liexternal">Freizeitung</a> und die Vortr&#228;ge zu <a href="http://mrtopf.de/blog/web20/webmontag-aacheneuregio-xfn-social-graph-und-data-portability/" class="liexternal">Social Graph und DataPortability</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_100" class="footnote">das Projekt startet Anfang M&#228;rz</li><li id="footnote_1_100" class="footnote">oder vor allem?</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Tripbericht: Rudi Rockt &#8211; Weihnachtswichteln</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 18:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Andi]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Rudi Rockt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bericht sollte eigentlich schon vor ca. 1,5 Monaten online gehen, aber irgendwie bin ich nicht zum Schneiden des Videos gekommen. Jetzt aber &#8230; 
Es sollte also am Ende doch noch dazu gekommen sein, dass ich mich f&#252;r Rudi Rockt angemeldet habe. Dieses Kochevent in Aachen, das von meinen Kommilitonen schon h&#228;ufiger zur sinnvollen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Der Bericht sollte eigentlich schon vor ca. 1,5 Monaten online gehen, aber irgendwie bin ich nicht zum Schneiden des Videos gekommen. Jetzt aber &#8230; </small></p>
<p>Es sollte also am Ende doch noch dazu gekommen sein, dass ich mich f&#252;r Rudi Rockt angemeldet habe. Dieses Kochevent in Aachen, das von meinen Kommilitonen schon h&#228;ufiger zur sinnvollen und leckeren Abendgestaltung verwendet wurde. Aber worum geht es eigentlich? <small>Die, die es schon kennen, k&#246;nnen gerne den n&#228;chsten Abschnitt &#252;berspringen.</small></p>
<p>Bei <a href="http://www.rudirockt.net/" class="liexternal">Rudi Rockt</a> (<em>Rudi von Running Dinner</em>) finden sich zwei Leute zu einem Team zusammen, dass einen Gang ausgelost bekommt, Vor-/Haupt- oder Nachspeise. Diesen Gang und das Interieur gilt es dann vorzubereiten f&#252;r zwei andere, zuf&#228;llig zugeloste Teams. Und f&#252;r die jeweils anderen G&#228;nge geht es dann zu anderen Wohnungen, in denen sich dann wieder andere Leute, meist Studenten treffen. Man bekommt also so an einem Abend 12 neue Leute in 2 unbekannte Wohnungen zu Gesicht, die man sonst sehr wahrscheinlich nicht kennen gelernt h&#228;tte. Abeschlie&#223;end gibt es dann noch eine After-Dinner-Party, f&#252;r die, die wollen.</p>
<p>Mein Team, bestehend aus Manuel und nat&#252;rlich mir, hat die Nachspeise zugelost bekommen &#8211; f&#252;r das erste Mal Rudi Rockt ein sehr gl&#252;ckliches Los. Wir versuchten uns an in <a href="http://genuss-rezepte.info/Dessert/Rotwein_Birnen.shtml" class="liexternal">Gl&#252;hwein eingelegten Birnen</a>, dazu: Vanilleeis. Wichtig bei der Zubereitung sei, so Manuel, dass die Birnen frisch geh&#228;utet und noch lebend in den kochenden Rotwein gelegt werden m&#252;ssen, damit sie das frische Aroma behalten. Nach gelungener Vorbereitung ging es (ausnahmsweise mit dem Bus) auf zur Vorspeise.</p>
<p>In der N&#228;he des Europaplatzes erwartete uns in einer Dreier-M&#228;dels-WG ein sch&#246;n gedeckter Tisch und selbst gemachter Gl&#252;hwein, der den auf dem Gl&#252;hmarkt um L&#228;ngen schl&#228;gt. Das Essen selber bestand dann aus Krautsalat und so Sterntaler aus Teig, Zwiebeln, &#252;berbackenen K&#228;se &#8230; oder so. Jedenfalls schmeckten die wirklich unglaublich gut! Dank der anschlie&#223;enden Unterhaltung &#252;ber u.A. <a href="http://upperstage.de/index.php/2007/12/22/studivz-erlebt-den-punk-im-web20-wieder/" class="liinternal">studiVZ</a> und <a href="http://www.physikblog.eu/index.php/2007/11/19/physikblick-2-nichtnewtonsche-flussigkeiten/" class="liexternal">physikBlog</a> gelang es uns, 5 Minuten bevor wir bei der Hauptspeise h&#228;tten sein sollen, aufzubrechen.</p>
<p>Was folgte, war ein quasi Dauerlauf vom Europaplatz zum Jakobshof, dem gegen&#252;ber uns als Hauptspeise <del datetime="2007-12-23T12:22:58+00:00">zwei M&#228;dels in einem Tortillaauflauf</del> Tortillaauflauf von zwei M&#228;dels erwartete. Hier gabs dann auch f&#252;r den braven André sein wohlverdientes Wichtelgeschenk: eine Shrek-Wundert&#252;te. Drin waren zwei Aufkleber, ein Rezept f&#252;r Shrek-Slum-Cookies (oder so) inklusive passender Pl&#228;tzchenausstechform und nat&#252;rlich die ultimativ coole Shrekpfeiffe, deren Nutzung das unverz&#252;gliche Auftauchen von Shrek auf dem Drachen des Esels hervorruft.</p>
<p>Auf dem R&#252;ckweg zu Manuel dem seine WG gelang es uns schon nach ca. einem Drittel des Weges festzustellen, dass wir &#8220;jetzt&#8221; den G&#228;sten die T&#252;r &#246;ffnen sollten. Dumm irgendwie und abermals folgte ein Dauerlauf. Manuels Bruder<sup>1</sup> sorgte gl&#252;cklicherweise f&#252;r das zeitnahe Einlassen der G&#228;ste, sodass wir, unwesentlich sp&#228;ter, unsere Nachspeise fertigstellen konnten. Gl&#252;cklicherweise war sie tats&#228;chlich auch lecker, wenn auch etwas umst&#228;ndlich zu essen. Kurz bevor wir uns &#8211; zu Fu&#223; nat&#252;rlich &#8211; zur Party aufmachten, zeigten wir noch den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=czsoNaf4MeY" class="liexternal">Zahnstocher-Gabel-Trick</a>.</p>
<p>Die gesamte, zur&#252;ckgelegte Strecke an diesem Abend betrug ca. 11 km, wovon wir 3,5 mit dem Bus und 5 rennend zur&#252;cklegten. Die Party war auch ganz OK, daf&#252;r dass es fast immer nicht &#8220;<a href="http://upperstage.de/index.php/2008/01/08/quasi-stoeckchen-lastfm-charts-2007/" class="liinternal">meine Musik</a>&#8221; war. Alles in allem war es ein sehr cooler Abend und sicherlich nicht mein letztes Rudi Rockt. Ich bedanke mich bei Manuel, dass er mein Kochpartner war, bei den anderen Teams f&#252;r die netten Speisen/Unterhaltungen, bei dem Edeka bei Manuel um die Ecke f&#252;r das kurzfristige Bereitstellen der n&#246;tigen Ingredienzien, bei meiner Mutter, die mich immer unterst&#252;tzt hat&#8230;</p>
<p>Bevor das noch ausufert, Bilder des Abends gibts in meinem <a href="http://picasaweb.google.de/andre.goerres/RudiRockt20122007" class="liexternal">Picasa-Webalbum</a> und hier noch das Video des Abends, das eine Co-Produktion von <a href="http://www.andisblog.de/?p=876" class="liexternal">Andi</a> und mir darstellt:<br />
<object width="500" height="403"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"/><param name="AllowScriptAccess" value="always"/><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/Y0TFeSt/500x403/swf" /><embed src="http://de.sevenload.com/pl/Y0TFeSt/500x403/swf" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="403" allowfullscreen="true" AllowScriptAccess="always" FlashVars="apiHost=api.sevenload.com"></embed></object><br />
<small><a href="http://de.sevenload.com/videos/Y0TFeSt/Rudi-Rockt-Weihnachtswichteln-2007" class="liexternal">DirektRudi</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_94" class="footnote">der mit ihm die WG bewohnt</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Traditionelle Weihnachts-LAN</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 17:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Festplatten]]></category>
		<category><![CDATA[LAN]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin hier, wie die letzten Jahre auch immer, auf der LAN eines Kumpels zwischen den Jahren. Und und wie immer wurde ordentlich Kabelsalat produziert, im Wesentlichen aber wohl ich selber durch meine ganzen Festplatten :)

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin hier, wie die letzten Jahre auch immer, auf der LAN eines Kumpels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischen_den_Jahren" rel="nofollow" class="liwikipedia">zwischen den Jahren</a>. Und und wie immer wurde ordentlich Kabelsalat produziert, im Wesentlichen aber wohl ich selber durch meine ganzen Festplatten :)</p>
<p><img src='http://upperstage.de/wp-content/uploads/2007/12/pc280033.JPG' alt='Kabelsalat auf LAN' /></p>
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		<title>Helga!</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 14:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BlogKade]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben bin ich Helga begegnet, jedenfalls fast.
&#8211;&#62; BlogKade
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben bin ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helga_%28Ruf%29" rel="nofollow" class="liwikipedia">Helga</a> begegnet, jedenfalls fast.</p>
<p>&#8211;&gt; <a href="http://bka.zyklusb.de/?p=736" class="liexternal">BlogKade</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>2. Aachener Webmontag</title>
		<link>http://upperstage.de/2007/12/04/2-aachener-webmontag/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 11:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Start Up]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon wieder ein wenig Zeit ins Land gestrichen, seit ich das letzte Mal was geschrieben habe. Linux l&#228;uft immer besser, es macht mir immer mehr Spa&#223;, Kleinigkeiten einzurichten und mich dann dar&#252;ber zu freuen, dass sie irgendwann funktionieren. Das Internet l&#228;uft auch wieder ordentlich, scheint also wirklich eine St&#246;rung bei Arcor (oder sonst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon wieder ein wenig Zeit ins Land gestrichen, seit ich das letzte Mal was geschrieben habe. Linux l&#228;uft immer besser, es macht mir immer mehr Spa&#223;, Kleinigkeiten einzurichten und mich dann dar&#252;ber zu freuen, dass sie irgendwann funktionieren. Das Internet l&#228;uft auch wieder ordentlich, scheint also wirklich eine St&#246;rung bei Arcor (oder sonst wo, was au&#223;erhalb meines Einflussbereichs liegt) gewesen zu sein.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/andih/2085632577/" ><img class="alignleft" src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2007/12/webmontag1.jpg" alt='2. Aachener Webmontag - Vortrag'></a> So konnte ich mir also gestern Abend die Zeit nehmen und den 2. <a href="http://webmontag.de/doku.php?id=aachen_-_euregio" class="liexternal">Webmontag in Aachen</a> besuchen. Der Webmontag soll ein Portal f&#252;r Start-Ups und Webinteressierte sein und behandelt Themen zum Internet. Gestern Abend waren z.B. Vortr&#228;ge &#252;ber eine Firma, die sich auf <a href="http://www.second-labs.com/" class="liexternal">Tracking f&#252;r Marketingzwecke</a> in <a href="http://www.secondlife.com/" class="liexternal">Second Life</a> spezialisiert hat (&#228;hnlich wie es das schon lange bei Websites gibt), ein <a href="http://www.easn.de/easn/Home.html" class="liexternal">Informationsportal f&#252;r Unternehmensgr&#252;nder</a>, einen &#220;berblick &#252;ber die Websiteideen aus Schweden und last but not least die Idee, <a href="http://www.sonntagmorgen.com/" class="liexternal">personalisierten Kaffee</a> zu vertreiben. Inklusive Vorf&#252;hrung.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/andih/2086418780/" ><img class="alignright" src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2007/12/webmontag2.jpg" alt='2. Aachener Webmontag - Vorf&#252;hrung'></a> Anschlie&#223;end folgte bei diversen Kaffeevariationen (oder Bier, f&#252;r Nicht-Kaffee-Abh&#228;ngige wie mich<sup>1</sup>) in den R&#228;umen der Firma <a href="http://www.humanmachine.de/" class="liexternal">human machine</a>, die freundlicherweise R&#228;umlichkeiten und Getr&#228;nke/Schnittchen zur Verf&#252;gung stellte, der Small-Talk mit den anderen Webbegeisterten.</p>
<p>Ich fand es sehr interessant, mal auf so viele Leute zu treffen, die gerne &#228;hnlich viel Zeit mit dem Internet verbringen und werde sicherlich noch weitere Webmontage besuchen oder sogar irgendwann mal zum gro&#223;en Bruder, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" rel="nofollow" class="liwikipedia">BarCamps</a> zu fahren.</p>
<p><small>Fotos von <a href="http://www.flickr.com/photos/andih/" class="liexternal">Andi</a>, der ebenfalls da war und ebenfalls und viel ausf&#252;hrlicher dar&#252;ber <a href="http://www.andisblog.de/?p=841" class="liexternal">geblogt</a> hat.<br />
Weitere Reaktionen:<br />
- Andreas von easn.de: <a href="http://blog.easn.de/?p=347" class="liexternal">2. Webmontag Aachen-Euregio = Gro&#223;artig!</a><br />
- Till &#038; Tamer von sonntagmorgen.com: <a href="http://blog.sonntagmorgen.com/?p=9" class="liexternal">Sonntagmorgen am Montagabend</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_62" class="footnote">wobei ich sagen muss, dass mir der Kaffee besser schmeckte, als erwartet &#8211; auch ohne Milch und Zucker</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>MP3-Player mit Humor</title>
		<link>http://upperstage.de/2007/11/06/mp3-player-mit-humor/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 17:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[MP3-Player]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Beitrag unter Linux &#8211; aber das nur am Rande.
Heute war eigentlich ein schei&#223; Tag, die eine Aufgabe in Quanten haben wir ungef&#228;r 32 mal gerechnet und daf&#252;r 6*10^23 Sekunden gebraucht. Aber insbesondere mein MP3-Player, gef&#252;llt mit dem Neuen &#196;rzte-Album &#8220;Jazz ist anders&#8221; bescherte mir zwei lustige Situationen.
Das erste mal war auf dem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Der erste Beitrag unter Linux &#8211; aber das nur am Rande.</small></p>
<p>Heute war eigentlich ein schei&#223; Tag, die eine Aufgabe in Quanten haben wir ungef&#228;r 32 mal gerechnet und daf&#252;r 6*10^23 Sekunden gebraucht. Aber insbesondere mein MP3-Player, gef&#252;llt mit dem Neuen &#196;rzte-Album &#8220;Jazz ist anders&#8221; bescherte mir zwei lustige Situationen.</p>
<p>Das erste mal war auf dem Weg in die Uni, dort lief gerade der erste Track &#8220;Himmelblau&#8221; &#8211; und just in dem Moment, als es ordentlich zu Regnen anfing, sangen die &#196;rzte &#8220;<em>Der Himmel ist blau</em>&#8220;. Jaja</p>
<p>Und auf dem R&#252;ckweg vorhin sangen sie dann &#8220;<em>&#8230; doch alle haben dich gehasst und du wusstest nicht warum</em>&#8221; und in diesem Moment erblickte ich A., die mit ihrem Freund joggen war und gr&#252;&#223;te mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Mit &#8220;<em>&#8230; haben hinter deinem R&#252;cken &#252;ber dich gelacht</em>&#8221; ging es weiter im Lied. Sehr treffend.</p>
]]></content:encoded>
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