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		<title>André in Turin: Ein paar erste Gedanken</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 10:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Turin ist eine schöne Stadt. Soviel habe ich in den zwei Monaten, die ich jetzt schon hier lebe, mitbekommen. All die kleinen Läden, in denen es etwas zu entdecken gibt. All die überdachten Bürgersteige, »Porticato« genannt, die einem das Leben bei Regen erleichtern. All die Wiesen im großen Stadtpark »Parco del Valentino« die zum Liegen, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19624778" class="wp-caption licence-included aligncenter" style="max-width: 800px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Piazza_Vittorio_Veneto_teaser.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Piazza_Vittorio_Veneto_teaser-800x377.jpg" alt="Piazza Vittorio Veneto an einem sonnigen Tag" title="Der »Piazza Vittorio Veneto« an einem sonnigen Tag im Frühling. Hinten am Horizont kann man sogar die Alpen sehen." width="800" height="377" class="size-large wp-image-19624778" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://www.flickr.com/photos/gewuerzmandel/8727690967/in/photostream/">André Goerres</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">»Piazza Vittorio Veneto« an einem sonnigen Tag im Frühling. Hinten am Horizont kann man sogar die Alpen sehen.</p> </div>
<div id="attachment_19624779" class="wp-caption licence-included alignright" style="max-width: 225px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Reading_in_the_Park.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Reading_in_the_Park-225x300.jpg" alt="Der große Stadtpark »Parco del Valentino« lädt zum entspannen ein." title="Der große Stadtpark »Parco del Valentino« lädt zum entspannen ein." width="225" height="300" class="size-medium wp-image-19624779" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://www.flickr.com/photos/gewuerzmandel/8727692059/in/photostream">André Goerres</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Der große Stadtpark »Parco del Valentino« lädt zum entspannen ein.</p> </div>
<p>Turin ist eine schöne Stadt. Soviel habe ich in den zwei Monaten, die ich jetzt schon hier lebe, mitbekommen. All die kleinen Läden, in denen es etwas zu entdecken gibt. All die überdachten Bürgersteige, »<a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Porticato">Porticato</a>« genannt, die einem das Leben bei Regen erleichtern. All die Wiesen im großen Stadtpark »<a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Parco_del_Valentino">Parco del Valentino</a>« die zum Liegen, Socializen oder Dran-vorbei-joggen einladen. Und natürlich all die netten Leute, die ich bisher getroffen habe.<br />
Letzteres liegt wahlweise daran, dass es hier nur nette Leute gibt, ich mit meinem Karma nur die netten Leute anziehe oder es schlicht Zufall ist. Ist am Ende aber auch egal, weil es gerade gut in mein Gesamtbild dieser jugendlichen Stadt passt.</p>
<p>Dazu zählt zum Beispiel auch, dass man Abends beim Bier/Wein/Cocktail in der Kneipe eigentlich lieber draußen auf der Straße steht. Kennt man auch in Deutschland, da hört man aber zuliebe der Anwohner zwischen 23 und 01 Uhr damit auf.<sup><a href="http://upperstage.de/2013/05/11/andre-in-turin-ein-paar-erste-gedanken/#footnote_0_19624769" id="identifier_0_19624769" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bzw. wird freundlich vom Wirt in die Kneipe gebeten.">1</a></sup> In Turin interessiert es erstmal niemanden. Solange man nicht über einer Kneipe wohnt ist das irgendwie ganz angenehm, zumindest als Kneipenbesucher.<sup><a href="http://upperstage.de/2013/05/11/andre-in-turin-ein-paar-erste-gedanken/#footnote_1_19624769" id="identifier_1_19624769" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Gl&uuml;ck wohne ich in einem Bereich, wo es zwar Restaurants aber keine Kneipen gibt. Da st&ouml;rt einen Abends/Nachts nur die M&uuml;llabfuhr oder der Lieferant des Supermarkts nebenan.">2</a></sup> Insbesondere im Stadtteil »San Salvario« gefällt mir die Kneipenatmosphäre, sie ist irgendwie vergleichbar mit der Pontstraße in Aachen.<br />
<em>Service-Hinweis</em>: Die Leute, die etwas außerhalb des Viertels auf der Straße aber nicht vor einer Kneipe stehen, wollen entweder Gras oder sexuelle Dienstleistungen verkaufen.</p>
<div id="attachment_19624783" class="wp-caption licence-included alignright" style="max-width: 300px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Market_on_Porta_Palazzo.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Market_on_Porta_Palazzo-300x225.jpg" alt="Der Bereich für die lokalen Bauern auf dem großen Open-Air-Markt." title="Im Bereich für die lokalen Bauern auf dem großen Open-Air-Markt kann man gut und günstig Obst und Gemüse kaufen." width="300" height="225" class="size-medium wp-image-19624783" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://www.flickr.com/photos/pietroizzo/76355912/">Pietro Izzo</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Im Bereich für die lokalen Bauern auf dem großen Open-Air-Markt kann man gut und günstig Obst und Gemüse kaufen.</p> </div>
<p>Zurück zu den guten Sachen: Ebenso lohnenswert ist nämlich ein Ausflug zum größten Open-Air-Markt Europas auf dem »Porta Palazzo«<sup><a href="http://upperstage.de/2013/05/11/andre-in-turin-ein-paar-erste-gedanken/#footnote_2_19624769" id="identifier_2_19624769" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eigentlich hei&szlig;t der Platz &raquo;Palazzo della Republica&laquo;, aber irgendwie ist das den Turinern wohl zu lang. Also Porta Palazzo.">3</a></sup>, der immer ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WjxrO36w-hk">Erlebnis</a> ist. Vor allem, weil er groß ist. Und mit der Größe kommt auch eine unglaubliche Vielfalt, die dafür sorgt, dass man neben Lebensmitteln dort seinen kompletten Wochenbedarf decken kann, wenn man will. Badzubehör, Kleidung, Vorhänge &#8211; alles kein Problem. Und wenn man doch einmal etwas ungewöhnlicheres braucht, geht man einfach am zweiten Samstag im Monat hin, dann kommt zum größten regelmäßigen Markt noch ein verdammt großer Flohmarkt hinzu. Schüssel für die Küche? Kein Problem. Den 17er Schraubenschlüssel um das Fahrrad zu reparieren? Klar. Kein Fahrrad mehr? Gibt es auch da, vielleicht sogar das eigene. Ein Album von &#8216;N Sync? … Wir wollen mal nicht übertreiben.<sup><a href="http://upperstage.de/2013/05/11/andre-in-turin-ein-paar-erste-gedanken/#footnote_3_19624769" id="identifier_3_19624769" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch wenn man es bestimmt trotzdem dort finden w&uuml;rde.">4</a></sup> Hatte ich eigentlich schon gesagt, dass der Markt groß ist?</p>
<div id="attachment_19624786" class="wp-caption licence-included alignright" style="max-width: 300px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Torino_via_Roma.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Torino_via_Roma-300x204.jpg" alt="Hier gibt es übrigens auch einen Apple Store."  title="Die edelste Einkaufstraße in Turin: »Via Roma«." width="300" height="204" class="size-medium wp-image-19624786" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://www.flickr.com/photos/vngrijl/3913697446/">VnGrijl</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Die edelste Einkaufstraße in Turin: »Via Roma«.</p> </div>
<p>Und wenn es einem dann doch mal zuviel wird, schlendert man einfach durch die Gassen und genießt die Stadt. Es gibt viele kleine Läden und interessante Ecken zu entdecken, wenn man sich die Zeit nimmt. Wenn die Sicht klar ist kann man sogar bei einigen Straßenzügen zwischen den Häusern ein Stück von den Alpen sehen. Schon sehr beeindruckend, wenn man in einer Nicht-Bergregion aufgewachsen ist.<br />
Alternativ geht man in Richtung Po<sup><a href="http://upperstage.de/2013/05/11/andre-in-turin-ein-paar-erste-gedanken/#footnote_4_19624769" id="identifier_4_19624769" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nicht das Dings wo ihr gerade drauf sitzt sondern der Flu&szlig;.">5</a></sup>, genießt die Ruhe etwas abseits vom Treiben der Stadt und schaut den Ruderern beim Paddeln zu.</p>
<p>Insgesamt ist das schon alles ziemlich cool hier. Im Nachhinein finde ich vor allem interessant, dass mein erster Eindruck von Turin im letzten Sommer ein etwas anderer war. Langweilig, dreckig, und heiß. Letzteres ist klar, immerhin war es Sommer. Der steht mir dieses Jahr auch wieder bevor, wenn nicht eine spontane Eiszeit einbricht. Bisher ist das Klima aber recht angenehm mit leichter Tendenz zum Schwülen.</p>
<div id="attachment_19624784" class="wp-caption licence-included alignright" style="max-width: 300px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Waste_in_Torino.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/05/Waste_in_Torino-300x274.jpg" alt="Das Abfallsystem in Turin ist ein anderes als in Deutschland." title="Das Abfallsystem in Turin ist ein anderes als in Deutschland: große Müllcontainer stehen auf der Straße und sammeln Restmüll von allen, die gerade einen Mülleimer brauchen." width="300" height="274" class="size-medium wp-image-19624784" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://www.flickr.com/photos/tortuga767/541009717/">tortuga767</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Das Abfallsystem in Turin ist ein anderes als in Deutschland: große Müllcontainer stehen auf der Straße und sammeln Restmüll von allen, die gerade einen Mülleimer brauchen.</p> </div>
<p>Nächster Punkt: Dreckig. Naja, dreckiger ist es wirklich ein wenig. Die Müllhandhabe basiert darauf, dass die Mülltonnen nicht an das Haus gebunden sind und dort einen Kellerraum vollstinken, sondern auf der Straße stehen und irgendwie für alle da sind. Alle paar Meter steht dann ein großer Container, der nachts geleert wird. Führt natürlich dazu, dass Mülltrennung hier eher was für die hippen Andersdenker ist. Viel einfacher ist es also den gesammelten Hausmüll in die große Tonne zu hauen und sich endlich wichtigeren Dingen zuwenden.<sup><a href="http://upperstage.de/2013/05/11/andre-in-turin-ein-paar-erste-gedanken/#footnote_5_19624769" id="identifier_5_19624769" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zum Beispiel das Essen. Dar&uuml;ber werde ich demn&auml;chst auch nochmal schreiben. Wenn ich es nicht verprokrastiniere.">6</a></sup> So ist der ein oder andere dann auch zu faul diese Tonne wieder zu schließen und dann, naja, dann mufft es halt. Kann man sich aber trotzdem dran gewöhnen.<sup><a href="http://upperstage.de/2013/05/11/andre-in-turin-ein-paar-erste-gedanken/#footnote_6_19624769" id="identifier_6_19624769" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es soll ja auch Leute geben, die den Smog von Neu-Delhi nicht mehr riechen.">7</a></sup></p>
<p>Vor allem der letzte Punkt hat sich gewandelt, denn langweilig kann ich Turin jetzt nicht mehr nennen. Genug zu tun gibt es offensichtlich. Auch kulturell ist hier einiges zu erleben, auch wenn es nicht so das eine beeindruckende, zentrale Bauwerk gibt, das alle Welt kennt. »<em>Aber da ist doch dieses ›<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mole_Antonelliana">Mole Antonelliana</a>‹, das ist doch was besonderes?!</em>« Jau, stimmt schon. Es kommt nur leider nicht richtig zur Geltung, weil es von allen Seiten mit normalen Wohnhäusern umbaut ist. Turin ist eben als Industriestadt groß geworden, die Platz für die Menschen braucht.<br />
Aber trotzdem, wenn man sich einmal ein bisschen damit auseinandersetzt was Turin ausmacht und was es hier so zu entdecken gibt, dann kann man sich schon ganz gut die Zeit vertreiben.</p>
<p>Um also schonmal ein Zwischenfazit nach zwei Monaten zu ziehen: Turin braucht vielleicht ein paar Wochen, bis man sich daran gewöhnt hat. Aber dann ist Turin eine sehr schöne Stadt und man kann einiges hier erleben. Ich freue mich auf die restlichen zehn Monate, die noch kommen werden.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_19624769" class="footnote">Bzw. wird freundlich vom Wirt in die Kneipe gebeten.</li><li id="footnote_1_19624769" class="footnote">Zum Glück wohne ich in einem Bereich, wo es zwar Restaurants aber keine Kneipen gibt. Da stört einen Abends/Nachts nur die Müllabfuhr oder der Lieferant des Supermarkts nebenan.</li><li id="footnote_2_19624769" class="footnote">Eigentlich heißt der Platz »Palazzo della Republica«, aber irgendwie ist das den Turinern wohl zu lang. Also Porta Palazzo.</li><li id="footnote_3_19624769" class="footnote">Auch wenn man es bestimmt trotzdem dort finden würde.</li><li id="footnote_4_19624769" class="footnote">Nicht das Dings wo ihr gerade drauf sitzt sondern der Fluß.</li><li id="footnote_5_19624769" class="footnote">Zum Beispiel das Essen. Darüber werde ich demnächst auch nochmal schreiben. Wenn ich es nicht verprokrastiniere.</li><li id="footnote_6_19624769" class="footnote">Es soll ja auch Leute geben, die den Smog von Neu-Delhi nicht mehr riechen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>André in Turin: Der Anfang</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 17:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorwarnung: Es werden einige Begriffe erwähnt, die mit meiner Doktorarbeit zusammen hängen, aber nicht richtig relevant für diesen Blogeintrag sind. Wenn ihr etwas also nicht versteht: denkt euch einfach Pinguin, Einhorn oder Raketenantriebssimulationsprogramm. Irgendwann werde ich meine aktuelle Beschäftigung auch mal allgemeinverständlich beschreiben. Es ist soweit. Nach einem Jahr der Promotion folgt jetzt ein weiteres [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_979" class="wp-caption licence-included aligncenter" style="max-width: 800px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/02/Turin_aerial_2009-e1362130091980.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/02/Turin_aerial_2009-e1362130091980-800x287.jpg" alt="Eine Übersicht über Turin mit Blick auf Piazza Vittorio Veneto." width="800" height="287" class="size-large wp-image-979" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Turin_aerial_2009.JPG">chensiyuan</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Eine Übersicht über Turin mit Blick auf <a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Piazza_Vittorio_Veneto_(Torino)">Piazza Vittorio Veneto</a>.</p> </div>
<p><small><em>Vorwarnung:</em> Es werden einige Begriffe erwähnt, die mit meiner Doktorarbeit zusammen hängen, aber nicht richtig relevant für diesen Blogeintrag sind. Wenn ihr etwas also nicht versteht: denkt euch einfach Pinguin, Einhorn oder Raketenantriebssimulationsprogramm. Irgendwann werde ich meine aktuelle Beschäftigung auch mal allgemeinverständlich beschreiben.</small></p>
<p>Es ist soweit. Nach einem Jahr der Promotion folgt jetzt ein weiteres im Ausland &#8212; in Turin, Italien. Während ich das hier schreibe, sitze ich bereits südlich der Alpen und habe mindestens Internetanschluss, tatsächlich aber auch schon ein bisschen mehr.</p>
<p>Dazu gekommen ist es, als wir<sup><a href="http://upperstage.de/2013/03/02/andre-in-turin-der-anfang/#footnote_0_974" id="identifier_0_974" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wobei ich bei dem &raquo;wir&laquo; eine eher zuh&ouml;rende Rolle gespielt habe, so als Frischling.">1</a></sup> uns ca. zwei Wochen nach dem Start meiner Promotion zusammen mit den turiner Kollegen über die Zukunft unterhalten haben. Der Mikro-Vertex-Detektor (MVD) ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Pixel- und Streifenteil. Für ersteren gibt es schon entsprechende Elektronikentwicklung, für letzteren noch nicht &#8212; die ausführenden Leute werden noch gesucht.<br />
Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch relativ wenig Überblick, wusste aber das Thema meiner Doktorarbeit: Elektronikentwicklung im Streifenteil des MVD<sup><a href="http://upperstage.de/2013/03/02/andre-in-turin-der-anfang/#footnote_1_974" id="identifier_1_974" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der konkrete Titel ist nat&uuml;rlich etwas &hellip; konkreter, der Sinn ist aber gleich.">2</a></sup>. Der Übereinstimmungskoeffizient liegt bei ungefähr 1 und ich werde hellhörig. Ein paar lose Überlegungen und ca. zwei weitere Wochen später steht dann »fest«: André nach Turin!</p>
<p>So richtig fest war das »fest« dann aber doch noch nicht. Nur weil man die Idee hat, heißt das ja noch nicht, dass man den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Passierschein_A_38#Rezeption">Passierschein A38</a> auch wirklich bekommt. Es folgte eine fast ein Jahr dauernde Oddysee durch Klärungsgespräche, Anträge für Gelder, Diskussionen mit Reisekostenstellen und ca. 491,3 E-Mails. Aber: Ende gut, alles gut, ich bin in Turin. <strong>Woohooo!</strong></p>
<div id="attachment_983" class="wp-caption licence-included alignright" style="max-width: 300px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/03/Turin_Room.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/03/Turin_Room-300x223.jpg" alt="Mein neues Zimmer in einer Turiner WG. Noch etwas spartanisch, ich bin ja aber auch erst vor ein paar Tagen eingezogen." width="300" height="223" class="size-medium wp-image-983" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author">André Goerres</div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Mein neues Zimmer in der WG Nr. 9<sup><a href="http://upperstage.de/2013/03/02/andre-in-turin-der-anfang/#footnote_2_974" id="identifier_2_974" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das steht zumindest auf dem Klingelschild">3</a></sup>. Noch etwas spartanisch, ich bin ja aber auch erst vor ein paar Tagen eingezogen und hatte nur leichtes Gepäck mit mir.</p> </div>
<p>Wie das so ist, wenn man irgendwo neu anfängt: man hat erstmal ganz viel Krams zu organisieren. In meinem Fall zum einen das Verwaltungsgedöns am Institut (<a href="http://www.infn.it/">INFN</a><sup><a href="http://upperstage.de/2013/03/02/andre-in-turin-der-anfang/#footnote_3_974" id="identifier_3_974" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Instituto Nationale di Fisica Nucleare &mdash; die nationale Kernforschungsgesellschaft, die es quasi in allen gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten gibt. Vergleichbar mit der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland.">4</a></sup>), zum anderen natürlich aber auch der Krempel, den man zum Leben hier braucht. Wie komme ich zur Arbeit? Wie beantrage ich eine Steuernummer (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Codice_Fiscale">Codice Fiscale</a>)? Und wo zum Teufel soll ich schlafen?</p>
<p>Während alles normalerweise recht schnell erledigt und mit der Hilfe der netten Menschen um mich rum ziemlich einfach ist, machte mir die Wohnung etwas größere Sorgen. Die Suche nach einer passenden hat nämlich noch ein paar verkomplizierende Parameter in der Gleichung, insbesondere meine fehlenden Italienischkentnisse sind eher so exponenziell unglücklich. Aber, glücklich wie ich bin, habe ich über vier Bekanntheitsebenen eine WG-Wohnung vermittelt bekommen, die ich mir angeschaut habe, für gut befunden habe und dessen beide Bewohner den komischen Deutschen auch aufnehmen wollten. Ein zweites <strong>»Wooohoooo!«</strong> ist also angebracht.</p>
<div id="attachment_982" class="wp-caption licence-included alignright" style="max-width: 300px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/03/Turin_Balcony.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/03/Turin_Balcony-300x226.jpg" alt="Wenn man die großen Fenstertüren meines Zimmers öffnet, erwartet einen eine typisch iatlienische Straßenzeile." width="300" height="226" class="size-medium wp-image-982" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-creative-commons"></div>
			<div class="licence-author">André Goerres</div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Wenn man die großen Fenstertüren meines Zimmers öffnet, erwartet einen ein Balkon mit Blick auf eine typisch iatlienische Straßenzeile.</p> </div>
<p>Vor allem, weil die Wohnung wirklich super ist. Vier altbauhohe Zimmer, eines davon ein gemeinsames Wohnzimmer, dazu eine Küche mit Charme<sup><a href="http://upperstage.de/2013/03/02/andre-in-turin-der-anfang/#footnote_4_974" id="identifier_4_974" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="lies: altmodisch. Aber das ist das ganze Geb&auml;ude, passt also.">5</a></sup> und ein großer, krempelbesetzter Flur. Der Weg zur Arbeit wird demnächst mit einem noch zu organisierenden Fahrrad bestritten<sup><a href="http://upperstage.de/2013/03/02/andre-in-turin-der-anfang/#footnote_5_974" id="identifier_5_974" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Turin ist kein h&uuml;geliges Aachen, ideal also f&uuml;r Fahrradfahrer. Wenn man denn auf die Stra&szlig;enbahnschienen aufpasst.">6</a></sup> und die Gegend selber ist kein Ausgehbereich, man hat Nachts also seine Ruhe. Sieht man von gelegentlichen Hupeinlagen ab. Überhaupt: die Hupe scheint in Turin das wichtigste Teil am Auto zu sein.</p>
<p>Jedenfalls, ich bin also jetzt hier, wohne mich ein und lasse mich langsam italienifizieren. Letzteres führt vor allem dazu, dass ich <del>dauernd hupe</del> schon zweimal unter der Woche raus war, was zuletzt in der Studentenzeit vorgekommen ist. Aber da die Arbeitszeiten hier eh ein wenig nach hinten verschoben sind, macht das nicht so viel aus.</p>
<p>Jetzt, wo die Basisdinge erledigt sind, freue ich mich unglaublich auf das bevorstehende Jahr hier. Woohoooo!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_974" class="footnote">Wobei ich bei dem »wir« eine eher zuhörende Rolle gespielt habe, so als Frischling.</li><li id="footnote_1_974" class="footnote">Der konkrete Titel ist natürlich etwas … konkreter, der Sinn ist aber gleich.</li><li id="footnote_2_974" class="footnote">Das steht zumindest auf dem Klingelschild</li><li id="footnote_3_974" class="footnote"><strong>I</strong>nstituto <strong>N</strong>ationale di <strong>F</strong>isica <strong>N</strong>ucleare &#8212; die nationale Kernforschungsgesellschaft, die es quasi in allen größeren Städten gibt. Vergleichbar mit der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland.</li><li id="footnote_4_974" class="footnote">lies: altmodisch. Aber das ist das ganze Gebäude, passt also.</li><li id="footnote_5_974" class="footnote">Turin ist kein hügeliges Aachen, ideal also für Fahrradfahrer. Wenn man denn auf die Straßenbahnschienen aufpasst.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>upperstage 2.0</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 20:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Puh! Hier ist ganz schön lange nichts passiert. Seit dem Anfang meiner Diplomarbeit schon nicht mehr &#8212; vor 3,5 Jahren! In der Zwischenzeit habe ich physikalisch geblogt1, getwittert, gefacebookt und den Fortschritt von Diplom- und Doktorarbeit bei Posterous festgehalten2. Alles mit schwankender Aktivität, aber halbwegs durchgehend. Doch &#8212; festhalten &#8212; Änderung ist in Sicht *Trommelwirbel*: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-caption-text"><a href="http://www.flickr.com/photos/lar-f/6870270207/in/photostream/"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2013/02/cat_helping_with_webdesign-800x370.jpg" alt="Katzen können entgegen der hinlänglichen Meinung kein Webdesign." title="Katzen können entgegen der hinlänglichen Meinung kein Webdesign." width="800" height="370" class="size-large wp-image-938" /></a> Eine Katze ergänzt den engagierten Webdesigner ideal bei seiner Arbeit. Wenn man sie häufig genug krault.</p>
<p>Puh! Hier ist ganz schön lange nichts passiert. Seit dem Anfang meiner Diplomarbeit schon nicht mehr &#8212; vor <strong>3,5 Jahren</strong>!<br />
In der Zwischenzeit habe ich <a href="http://www.physikblog.eu/">physikalisch geblogt</a><sup><a href="http://upperstage.de/2013/02/24/upperstage-2-0/#footnote_0_712" id="identifier_0_712" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="auch wenn das in der letzten Zeit immer mehr abgenommen hat">1</a></sup>, <a href="https://twitter.com/Nepomuk">getwittert</a>, <a href="https://www.facebook.com/andre.goerres">gefacebookt</a> und den Fortschritt von Diplom- und Doktorarbeit bei Posterous festgehalten<sup><a href="http://upperstage.de/2013/02/24/upperstage-2-0/#footnote_1_712" id="identifier_1_712" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dazu weiter unten mehr&hellip;">2</a></sup>. Alles mit schwankender Aktivität, aber halbwegs durchgehend.</p>
<p>Doch &#8212; festhalten &#8212; Änderung ist in Sicht <em>*Trommelwirbel*</em>: ich habe upperstage.de wiederbelebt! Mit neuem Design und ein paar Gedanken im Hinterkopf. Der Auslöser war maßgeblich der Start eines Jahres Auslandsaufenthalt in Turin, zu dem ich in der nächsten Zeit auch immer wieder schreiben werde.<br />
Was die anderen Beweggründe angeht, kommt <del>nach der nächsten Maus</del> jetzt…</p>
<h4>Das neue Design</h4>
<p>Ich mochte das alte Design nicht mehr. Es war mir zu verspielt und fühlte sich irgendwie zu aufgebläht an. Dem allgemeinen Trend folgend wollte ich ein schlankes und reduziertes Design, das sich angenehm lesen lässt und schnell lädt. Denn das ist am Ende auch das, was ich bei anderen Blogs gerne sehe. Der ganze Schnickschnack lenkt nur vom Lesen ab.<br />
Es ist noch nicht ganz fertig, ein paar Änderungen werden noch kommen. Eine Suche zum Beispiel und so eine Copyright-Funktion wie im <a href="http://www.physikblog.eu/">physikBlog</a>. Aber erstmal wollte ich das Blog wieder so hinbekommen, dass ich aus Turin berichten kann.</p>
<h4>Profilseite</h4>
<p>Etwas, das mir eigentlich schon seit dem Ende des Studiums auf dem Herzen liegt, half bei der Überwindung des inneren Schweinehunds: eine Profilseite zu haben. Einfach zu finden, alle Kontaktinformationen gesammelt und mit schlankem Design. Wie praktisch, dass ich gerade das Blog neu gemacht habe, da entstand die Profilseite gleich mit.<br />
Bei <a href="http://andregoerres.de/">andregoerres.de</a> könnt ihr euch einen Eindruck verschaffen.</p>
<h4>Inhalte zu mir</h4>
<p>Gemäß einem <a href="http://www.spreeblick.com/2012/12/28/2013-das-web-zuruck-erobern/">Aufruf von Johnny</a> bei Spreeblick plane ich es <a href="http://www.andisblog.de/2013/01/03/instagram-mirror-mit-wordpress/">dem Andi gleich</a> zu tun und die Bilder von Instagram auf meinen eigenen Server zu packen.<br />
Ebenfalls in der Planung ist der Umzug meiner Fortschrittsberichte von Diplom- und Doktorarbeit, die momentan noch bei Posterous zu erreichen sind. Aber leider nicht mehr lange, weil Posterous nach der Übernahme durch Twitter die Segel steicht. Ich hantiere gerade noch an dem sauberen Import, das ist leider gar nicht so einfach<sup><a href="http://upperstage.de/2013/02/24/upperstage-2-0/#footnote_2_712" id="identifier_2_712" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bilder und Sonderzeichen werden irgendwie nicht &uuml;bernommen">3</a></sup>.<br />
Technisch will ich beides in dieses Blog integrieren, auf der Startseite aber verbergen (zumindest die Fortschrittsberichte). Mal gucken, wann ich das hinbekomme.</p>
<p>Ansonsten ist es natürlich wie bei allen Updates: falls euch etwas auffällt, schreibt es in die Kommentare.</p>
<p>PS: Die alten Beiträge<sup><a href="http://upperstage.de/2013/02/24/upperstage-2-0/#footnote_3_712" id="identifier_3_712" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="sprich: &auml;lter als dieser hier">4</a></sup> habe ich nur übernommen. Da ist aber keine weitere Anpassung was zum Beispiel Titelbilder etc. angeht.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_712" class="footnote">auch wenn das in der letzten Zeit immer mehr abgenommen hat</li><li id="footnote_1_712" class="footnote">Dazu weiter unten mehr…</li><li id="footnote_2_712" class="footnote">Bilder und Sonderzeichen werden irgendwie nicht übernommen</li><li id="footnote_3_712" class="footnote">sprich: älter als dieser hier</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Antizähler Ausbau</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 21:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[.diplom]]></category>

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		<description><![CDATA[Zack, da ist die Woche wieder rum gewesen. Wir waren im CERN, um den Antizähler auszubauen. Nächste Woche wird er dann wieder in das neue Gehäuse mit dem Permanentmagneten eingebaut. Dass wir eine gesamte Woche im CERN waren lag zum einen natürlic...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zack, da ist die Woche wieder rum gewesen. Wir waren im CERN, um den Antizähler auszubauen. Nächste Woche wird er dann wieder in das neue Gehäuse mit dem Permanentmagneten eingebaut.
<p /> Dass wir eine gesamte Woche im CERN waren lag zum einen natürlich daran, dass man immer einen knappen Tag für die Reise braucht und zum anderen, dass es viele kleine Schritte sind, die man machen muss. Hier ein paar Klemmen lösen, da ein paar Schrauben drehen, dort ein paar Teile ausbauen&#8230; Und am Ende mussten wir noch testen, ob Lichtlecks im Antizähler waren.
<p /> Der Antizähler ist ein Szintillator, das heißt, wenn ihn ein Teilchen passiert, leuchtet er (mit sehr geringer Intensität) auf. Das wird dann von lichtempfindlichen Teilen (den Photomultipliern) wahrgenommen und in elektrische Signale umgewandelt. <br />Damit man aber diese schwachen Lichtblitze sehen kann, darf kein störendes Umgebungslicht in den Szintillator eindringen. Er muss also Lichtdicht sein. Und genau darauf haben wir mit einer Taschenlampe, einem Laserpointer, einem Oszilloskop, einer Hochspannungsquelle und ein paar Kabeln getestet. Wenn eine undichte Stelle gefunden wurde, wurde mit schwarzem Spezial-Silikon ein Häufchen drauf gesetzt und erneut geprüft, ob mit der Taschenlampe / dem Laser ein Effekt auf dem Oszilloskop sichtbar wird.
<p /> Am Ende hat alles geklappt und wir mussten auch nicht bis in die späten Abend-/Nachtstunden arbeiten. Also eine erfolgreiche Woche!</p>
<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/06/9622720-IMG_8245.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/06/9622720-IMG_8245-250x200.jpg" alt="9622720-IMG_8245" width="250" height="200" class="alignnone size-thumbnail wp-image-19624678" /></a><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/06/9622721-IMG_8265.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/06/9622721-IMG_8265-250x200.jpg" alt="9622721-IMG_8265" width="250" height="200" class="alignnone size-thumbnail wp-image-19624679" /></a></p>
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		<title>Doch nicht so richtig Uff&#8230;</title>
		<link>http://upperstage.de/2010/05/26/doch-nicht-so-richtig-uff/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 21:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[.diplom]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ganz vergessen, vom Ergebnis des Meetings zu berichten: Es war am Ende dann doch ein recht freundliches und produktives Meeting. Die Gespräche im Vorfeld hatten mich da schon anderes vermuten lassen. Jedenfalls kam für mich raus, dass no...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ganz vergessen, vom Ergebnis des Meetings zu berichten: Es war am Ende dann doch ein recht freundliches und produktives Meeting. Die Gespräche im Vorfeld hatten mich da schon anderes vermuten lassen.</p>
<p>Jedenfalls kam für mich raus, dass noch eine Information für den Antizähler fehlt, mit der man die Energie berechnen kann, die im Antizähler abgelegt wurde. Das ist bisher nur so hoppla-di-hopp implementiert worden, das sollte natürlich mal ordentlich gemacht werden. Da werde ich dann also demnächst mal die Informationen zusammensuchen, die man da so braucht.</p>
<p>Derweil sitze ich wieder hier im CERN, um den Antizähler auszubauen. Aber dazu in einem eigenen Beitrag mehr&#8230;</p>
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		<title>Uff!²</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 20:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, da bin ich nun also hier am CERN. Reise wie immer, mit Mietwagen von Europcar. Immerhin sind die immer recht neu und etwas komfortabler als mein Corsa :) Jedenfalls: gerade hier im Büro im CERN mit Hilfe von diesem Internet mal geguckt, wann ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9122204-vlcsnap-2010-05-18-22h57m12s13.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9122204-vlcsnap-2010-05-18-22h57m12s13-300x225.jpg" alt="9122204-vlcsnap-2010-05-18-22h57m12s13" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-19624681" /></a></p>
<p>Tja, da bin ich nun also hier am CERN. Reise wie immer, mit Mietwagen von Europcar. Immerhin sind die immer recht neu und etwas komfortabler als mein Corsa <img src='http://upperstage.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jedenfalls: gerade hier im Büro im CERN mit Hilfe von diesem Internet mal geguckt, wann ich morgen meinen Vortrag halten soll und ob das überhaupt schon bekannt ist. Zweiteres anscheinend noch nicht, also schnell noch per Mail angekündigt. Ich bin ja mal gespannt, was das morgen gibt. Das wirkt alles etwas &#8230; hm, chaotisch?</p>
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		<title>Uff!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[.diplom]]></category>

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		<description><![CDATA[André kommt ins Institut. Betreuer fragt André, ob er morgen ins CERN fahren kann. André sagt ja. Uff! Jedenfalls bin ich also morgen mal wieder runter. Auftrag: Am Analysemeeting den Antizähler vertreten. Inklusive einer kleinen Präsentation über...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9090771-vlcsnap-2010-05-17-21h06m39s45.png"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9090771-vlcsnap-2010-05-17-21h06m39s45-300x225.png" alt="9090771-vlcsnap-2010-05-17-21h06m39s45" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-19624684" /></a></p>
<p>André kommt ins Institut. Betreuer fragt André, ob er morgen ins CERN fahren kann. André sagt ja. Uff!
<p /> Jedenfalls bin ich also morgen mal wieder runter. Auftrag: Am Analysemeeting den Antizähler vertreten. Inklusive einer kleinen Präsentation über die aktuellen Ergebnisse. Bin ich ja mal gespannt &#8211; man hat mich schon vorgewarnt, dass man da gerne und ausführlichsts auseinander genommen wird.
<p /> Der Tag heute war also damit geprägt, die Reise zu beantragen, Hotel zu buchen, alte Reise abzurechnen (was wegen Serverproblemen nicht geklappt hat) und natürlich die Präsentation erstellen und mit meinem Betreuer absprechen.</p>
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		<title>Antizähler Entkabelung im CERN &#8211; Tag 3</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Essen haben wir uns gestern Abend überlegt, dass wir uns eine Deadline setzen: ist die Abdeckung nicht bis spätestens Mittags runter, fahren wir wieder nach Aachen. Weil: einen Tag ranhängen wollen wir nicht, insbesondere weil das dann mit de...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Essen haben wir uns gestern Abend überlegt, dass wir uns eine Deadline setzen: ist die Abdeckung nicht bis spätestens Mittags runter, fahren wir wieder nach Aachen. Weil: einen Tag ranhängen wollen wir nicht, insbesondere weil das dann mit der Rückfahrt stressig wird (mein Betreuer und ich haben am Donnerstag abend Termine) und wir kein Hotelzimmer haben. Wobei zweiteres zu lösen wäre.
<p /> Jedenfalls: wir sitzen jetzt also hier im Reinraum, gucken den anderen bei der Arbeit zu und warten darauf, dass sie fertig werden (oder eben nicht). Zwischendurch fallen uns Kleinigkeiten ein, was man hier und da noch machen könnte, aber richtig viel tun können wir nicht.
<p /> Ich bin ja mal gespannt, wann es heute wieder in Richtung Heimat geht.</p>
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		<title>Antizähler Entkabelung im CERN &#8211; Tag 2</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[.diplom]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein produktiver Tag. Wir haben den kurzfristigen Auftrag erfüllt und ein Haltegerüst für den TRD fertig zusammengebaut. Mit einer spartanischen Anleitung, die nur aus dem fertigen Bild bestand, sowie einer fehlenden Tüte Schrauben (zum Glück hatte...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19624695" class="wp-caption alignright" style="max-width: 300px;"><a href="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9023820-IMG_8229.jpg"><img src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9023820-IMG_8229-300x225.jpg" alt="9023820-IMG_8229" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-19624695" /></a></div>
<p>Ein produktiver Tag. Wir haben den kurzfristigen Auftrag erfüllt und ein Haltegerüst für den TRD fertig zusammengebaut. <br />Mit einer spartanischen Anleitung, die nur aus dem fertigen Bild bestand, sowie einer fehlenden Tüte Schrauben (zum Glück hatten wir ein paar Reserve-Schrauben dabei) ist das schon gar nicht so schlecht, finde ich. Hat zwar fast den ganzen Tag gedauert, aber das ist halb so schlimm, weil es schon verdammt viele Teile waren.
<p /> Während wir uns mit dem Zusammenbau die Zeit vertrieben, haben unsere Elektroniker die Kabel von TRD und Antizähler von ihren Kleberesten befreit und abgesteckt. Jedenfalls die meisten — ein paar Kabel sind immer noch hinter einer Abdeckung unerreichbar versteckt. Und das ist auch der Grund, warum wir gestern mit der eigentlichen <br />Aufgabe, die Stecker zu testen, nicht weiter gekommen sind.</p>
<p>Dafür hab ich jetzt ein paar Minuten im kleinen Arbeitsraum vor dem Reinraum und gleich fahren wir noch was leckeres Essen. Muss ja auch mal sein <img src='http://upperstage.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Antizähler Entkabelung im CERN &#8211; Tag 1</title>
		<link>http://upperstage.de/2010/05/15/antizahler-entkabelung-im-cern-tag-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[.diplom]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hotel hat kein freies WLAN, daher keine Ahnung, wann ich es schaffe, diese Beiträge hier hochzuladen... Also mal wieder im CERN. Diesmal nur für kurz: wir müssen "nur" den Antizähler entkabeln und die Stecker anschließend auf ihre Funktionalit...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><small>Das Hotel hat kein freies WLAN, daher keine Ahnung, wann ich es schaffe, diese Beiträge hier hochzuladen&#8230;</small>
<p /> Also mal wieder im CERN. Diesmal nur für kurz: wir müssen &#8220;nur&#8221; den Antizähler entkabeln und die Stecker anschließend auf ihre Funktionalität hin prüfen. Außerdem noch eine kleine Zusatzaufgabe: <br />ein Gestell aufbauen, in das hinterher der TRD (Transition Radiation Detektor &#8211; ein Teil, der maßgeblich bei der Unterscheidung zwischen Protonen und Positronen hilft) kommt.
<p /> Heute war im Wesentlichen die Fahrt nach Genf und Ankunft im Hotel. Ganz schön gutes Zimmer hier (siehe Foto), leider scheint es aber kein freies WLAN zu geben. Ein kleiner Blick in den Reinraum, in dem AMS momentan steht, hat uns gezeigt, dass das mit den Kabeln doch nicht so einfach klappen wird morgen.
<p /> Der Antizähler hat zwei Arten von Kabeln: Hochspannungskabel, die die Photomultiplier mit Strom versorgen, sowie Signalkabel. Die Signalkabel sind problemlos zu erreichen, bei den HV-Kabeln wird es hingegen schon schwieriger bis unmöglich. <br />Denn: die stecken hinter einer Abschirmung, die erst in den nächsten Tagen runter kommt. Also nichts mit morgen Abstecken und schnell messen.
<p /> Mit der Erkenntnis, eventuell doch nicht so viel schaffen zu können wie gedacht, sind wir heute früh ins Hotel. Das gibt mir Gelegenheit, eine Serie zu gucken und dabei ein <del>leckeres</del> günstiges Bier genießen zu können.</p>

<a href='http://upperstage.de/2010/05/15/antizahler-entkabelung-im-cern-tag-1/9023751-img_8227/' title='9023751-IMG_8227'><img width="250" height="200" src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9023751-IMG_8227-250x200.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="9023751-IMG_8227" /></a>
<a href='http://upperstage.de/2010/05/15/antizahler-entkabelung-im-cern-tag-1/9023792-img_8220/' title='9023792-IMG_8220'><img width="250" height="200" src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9023792-IMG_8220-250x200.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="9023792-IMG_8220" /></a>
<a href='http://upperstage.de/2010/05/15/antizahler-entkabelung-im-cern-tag-1/9023756-img_8230/' title='9023756-IMG_8230'><img width="250" height="200" src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9023756-IMG_8230-250x200.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="9023756-IMG_8230" /></a>
<a href='http://upperstage.de/2010/05/15/antizahler-entkabelung-im-cern-tag-1/9023762-img_8233/' title='9023762-IMG_8233'><img width="250" height="200" src="http://upperstage.de/wp-content/uploads/2010/05/9023762-IMG_8233-250x200.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="9023762-IMG_8233" /></a>

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