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Tripbericht: Rudi Rockt – Weihnachtswichteln

Der Bericht sollte eigentlich schon vor ca. 1,5 Monaten online gehen, aber irgendwie bin ich nicht zum Schneiden des Videos gekommen. Jetzt aber …

Es sollte also am Ende doch noch dazu gekommen sein, dass ich mich für Rudi Rockt angemeldet habe. Dieses Kochevent in Aachen, das von meinen Kommilitonen schon häufiger zur sinnvollen und leckeren Abendgestaltung verwendet wurde. Aber worum geht es eigentlich? Die, die es schon kennen, können gerne den nächsten Abschnitt überspringen.

Bei Rudi Rockt (Rudi von Running Dinner) finden sich zwei Leute zu einem Team zusammen, dass einen Gang ausgelost bekommt, Vor-/Haupt- oder Nachspeise. Diesen Gang und das Interieur gilt es dann vorzubereiten für zwei andere, zufällig zugeloste Teams. Und für die jeweils anderen Gänge geht es dann zu anderen Wohnungen, in denen sich dann wieder andere Leute, meist Studenten treffen. Man bekommt also so an einem Abend 12 neue Leute in 2 unbekannte Wohnungen zu Gesicht, die man sonst sehr wahrscheinlich nicht kennen gelernt hätte. Abeschließend gibt es dann noch eine After-Dinner-Party, für die, die wollen.

Mein Team, bestehend aus Manuel und natürlich mir, hat die Nachspeise zugelost bekommen – für das erste Mal Rudi Rockt ein sehr glückliches Los. Wir versuchten uns an in Glühwein eingelegten Birnen, dazu: Vanilleeis. Wichtig bei der Zubereitung sei, so Manuel, dass die Birnen frisch gehäutet und noch lebend in den kochenden Rotwein gelegt werden müssen, damit sie das frische Aroma behalten. Nach gelungener Vorbereitung ging es (ausnahmsweise mit dem Bus) auf zur Vorspeise.

In der Nähe des Europaplatzes erwartete uns in einer Dreier-Mädels-WG ein schön gedeckter Tisch und selbst gemachter Glühwein, der den auf dem Glühmarkt um Längen schlägt. Das Essen selber bestand dann aus Krautsalat und so Sterntaler aus Teig, Zwiebeln, überbackenen Käse … oder so. Jedenfalls schmeckten die wirklich unglaublich gut! Dank der anschließenden Unterhaltung über u.A. studiVZ und physikBlog gelang es uns, 5 Minuten bevor wir bei der Hauptspeise hätten sein sollen, aufzubrechen.

Was folgte, war ein quasi Dauerlauf vom Europaplatz zum Jakobshof, dem gegenüber uns als Hauptspeise zwei Mädels in einem Tortillaauflauf Tortillaauflauf von zwei Mädels erwartete. Hier gabs dann auch für den braven André sein wohlverdientes Wichtelgeschenk: eine Shrek-Wundertüte. Drin waren zwei Aufkleber, ein Rezept für Shrek-Slum-Cookies (oder so) inklusive passender Plätzchenausstechform und natürlich die ultimativ coole Shrekpfeiffe, deren Nutzung das unverzügliche Auftauchen von Shrek auf dem Drachen des Esels hervorruft.

Auf dem Rückweg zu Manuel dem seine WG gelang es uns schon nach ca. einem Drittel des Weges festzustellen, dass wir “jetzt” den Gästen die Tür öffnen sollten. Dumm irgendwie und abermals folgte ein Dauerlauf. Manuels Bruder1 sorgte glücklicherweise für das zeitnahe Einlassen der Gäste, sodass wir, unwesentlich später, unsere Nachspeise fertigstellen konnten. Glücklicherweise war sie tatsächlich auch lecker, wenn auch etwas umständlich zu essen. Kurz bevor wir uns – zu Fuß natürlich – zur Party aufmachten, zeigten wir noch den Zahnstocher-Gabel-Trick.

Die gesamte, zurückgelegte Strecke an diesem Abend betrug ca. 11 km, wovon wir 3,5 mit dem Bus und 5 rennend zurücklegten. Die Party war auch ganz OK, dafür dass es fast immer nicht “meine Musik” war. Alles in allem war es ein sehr cooler Abend und sicherlich nicht mein letztes Rudi Rockt. Ich bedanke mich bei Manuel, dass er mein Kochpartner war, bei den anderen Teams für die netten Speisen/Unterhaltungen, bei dem Edeka bei Manuel um die Ecke für das kurzfristige Bereitstellen der nötigen Ingredienzien, bei meiner Mutter, die mich immer unterstützt hat…

Bevor das noch ausufert, Bilder des Abends gibts in meinem Picasa-Webalbum und hier noch das Video des Abends, das eine Co-Produktion von Andi und mir darstellt:

DirektRudi

  1. der mit ihm die WG bewohnt []

Krekel

Motorrad, bepackt

Die Sachen sind gepackt, das Gefährt aufgetankt (… nicht) und das nicht vorhandene Geld sicher verstaut – auf gehts auf eine Reise. Wenn auch nur ins 61 km entfernte Krekel1 und nur für 5 Tage.

Dort wartet eine Meute Kinder darauf, von Saskia und mir mit Futter in dem dortigen Pfadfinderhaus verpflegt zu werden. Gibt nett Geld dafür und ich habe kein Internet, was bedeutet, dass ich endlich mal zum Lernen kommen werde.

Bis Freitag also.

  1. kurz vor Blankenheim, von Aachen aus gesehen []