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Netviewer auf der CeBIT 08

Dienstag, 4.3., 23:39 Uhr: Pidgin meldet sich mit einer neuen ICQ-Nachricht. Ich werde gefragt, ob ich nicht am nächsten Tag mit zur CeBIT will. Für Spontanität bin ich ja prinzipiell immer zu haben, also ging es nicht mal 6 Stunden später in Richtung Hannover.

Direkt mal ein gutes Beispiel für Contra-Marketing vorneweg: Netviewer. Irgendwo auf dem Messegelände fanden wir ein Netviewer-Schlüsseletui mit einem Schlüsselrohling und einem Kärtchen, dass uns darauf hinwies, den Schlüssel zum Besitzer zurückzubringen und dafür vielleicht ein Auto zu erhalten. Eine coole Idee dachten wir uns, mal was anderes, als diese ständigen Kärtchen, die man ausfüllen muss um an Gewinnspielen teilzunehmen1.
Als es uns dann schließlich kurz vor Ende zur Halle, in der auch Netviewer vertreten ist, verschlug, gaben wir den Schlüssel ab. Der Vertreter schaute uns in etwa so an wie ein kleines Kind, wenn man ihm einen Fluxkompensator in die Hand drückt. Er fragte uns, ob wir was zu trinken haben wollten und ging mit dem Schlüssel nach hinten, gab ihn einer Kollegin, die darauf erst selber lachte, dann kurz etwas erklärte und dann lachten beide. Kurz später tauchte er mit ein paar Colas auf und verlor kein Wort über den Schlüssel – wir fühlten uns ein wenig verarscht. Wieso macht man so eine, durchaus nette Merketingaktion, wenn man sich hinterher doch nur über die Leute lustig macht, die dann genau das machen, was sie wollen? Pisser!

Und wer braucht Netviewer überhaupt? Das schien mir sowas zu sein, wie VNC. Aber VNC reicht vollkommen aus. Also warum?

Ein anderer Fall von nicht ganz so innovativen Sachen war die Firma Meizu, die ein Smartphone anbot, dessen Anblick im ersten Moment die Gedanken „Ui, ein chinesisches iPhone“ hervorrief. Später bekam man dann z.B. durch Radio oder heise.de mit, dass die Polizei kurz später einige Stände leergeräumt hätte, wegen Plagiatsvorwürfen, u.A. auch diesen. War aber wohl nicht das Smartphone sondern ein MP3-Player.

Wo ich gerade bei heise bin: Am heise-Stand war es möglich, sich seinen GnuPG-Schlüssel von einer offiziellen Stelle signieren zu lassen. Damit ist bei meinem Schlüssel nun auch offiziell bestätigt, dass wirklich ich das bin, der diesen Schlüssel verwendet.

Und zum Schluss noch eine gute Nachricht von Sony Ericsson. Ein Kumpel, der mit war, fragte dort nach, was man mit dem Display seines Handys machen könnte. Er hatte dort so komische Bruchstellen am Rand. Der Mitarbeiter nahm das Handy, verschwand für 15 Minuten und brachte ein Handy mit komplett neuer Schale wieder. Sprich Display, Tasten, vorne, hinten, Seiten – alles neu. Nicht schlecht, so für lau und so.

Auf jedenfall Cool, dass ich so spontan noch mitfahren konnte – danke an Thomas und Hanno!

  1. natürlich nur, wenn man etwas gewinnen will und bereit ist, seine Daten rauszugeben. Hatte ich generell keinen Bock drauf, aber das macht die Idee von Netviewer ja nicht schlecht []

Ein paar Verbrauchsmessungen…

Ich hab mal ein wenig in meinem Zimmer gemessen:

  • Bildschirme: 40 W (22″) / 35 W (17″)
    (so als Vergleich: Röhre meiner Schwester (17″): 75 W)
  • PC Ruhe: 100 W
    PC Volllast: 150 W
  • Notebook beim Booten: 40 W
    Notebook in Ruhe: 28 W
  • Server: 110 W
    4 ext. Festplatten: 40 W
  • Verstärker Normal/Ruhe: 17 W
    Verstärker Laut: 40 W

Werte meistens mit etwa 5% Schwankungen. Mal grob geschätzt 🙂

Ich rechne mir jetzt glaube ich mal nicht weiter aus, wie viel das im Jahr kostet, wenn Server, die Festplatten und mein PC 24/7 laufen und die Bildschirme und Verstärker über Tag meistens auch an sind.

Voll hier

Während ich mich mal wieder über die Internetleitung aufrege (die momentan zwar schnell genug ist, dafür aber ca. alle 10 Minuten zusammenbricht) bastel ich an meinem Server. Der alte Server soll durch meinen alten PC ersetzt werden. Und da ich erst letztens meinen neuen PC zusammengebaut habe, liegt hier ein bisschen was rum.

Computer-Chaos im Zimmer