Die kleinen Dinge

Man sagt ja immer, es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen. Oder sonstnochwas machen. Bei mir haben sie gestern einen gesamten Tag unbrauchbar gemacht. Konkreter habe ich mir beim Abtrocknen nach der Dusche eine verfickte Wimper umgeknickt, sie hing also noch im Lid, lag aber zwischen Lid und Augapfel.

Schmerzen! AHHHH! Vor allem Schmerzen, die man alleine nicht wegbekommt. Dank Mutter war die Wimper zwar recht fix wieder in die ursprüngliche Position gebracht, die Schmerzen aber blieben. Weiß suchte man in meinem rechten Auge vergeblich, Hummerrot triffts da eher. Und bei jedem Wimpernschlag wieder ein Schmerz, der einen rasend machen konnte.

Damit war der Tag gegessen, was macht man denn auch, wenn man die Augen nicht gescheit offen halten kann? Nichts. Naja, Hörbuch hören. Aber für die Klausur am Montag (in 2 Tagen!) lernen, womit ich gestern starten wollte, war eher nicht drin.

Heute hat das Auge zwar immer noch geschmerzt, am Anfang aber wenigstens noch ertragbar. Irgendwann wurde es wieder schlimmer, also wurde die Hotline des augenärztlichen Notdienstes kontaktiert, wohin ich denn müsste. Als ich aufgelegt habe, war auf einmal nichts mehr im Auge zu spüren. Einfach so. Tz, diese kleinen Dinge…