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Hä, Telefon?

Gestern habe ich mit David zusammen die BlogKade relaunched. Neues WordPress, neues Theme, neue Plugins. Also genauso wie auch schon hier und da1. Das hat dann bis kurz nach 6 heute Morgen gedauert, ist aber ganz ordentlich geworden, wie ich finde.

Jedenfalls stand heute auch wieder Arbeiten auf dem Programm (momentan noch nur Anfängerpraktikum betreuen, PEBS geht momentan nicht, weil das Labor umgebaut wird – oder so) und ich musste dementsprechend nach wenig Schlafzeit wieder aufstehen. Daraus resultierte eine unglaubliche Müdigkeit, die ich mit einem nachmittäglichen Schläfchen zu bekämpfen versuchte.

Klappte soweit auch ganz gut, irgendwann aber saß ich aufrecht im Bett und telefonierte. Einfach so. Mein noch schlafendes Hirn bekam es nicht so recht auf die Reihe, mehr als „ja“ und „mhm“ herauszuwürgen und erst recht nicht zu registrieren, mit wem ich da sprach. Irgendwann dämmerte mir, dass physikBloggerkolle Andi am anderen Ende der Leitung versuchte, mich zu Antworten zu bewegen. Aber warum habe ich nicht mitbekommen, dass er angerufen hat? Warum wache ich auf, und befinde mich mitten in einem Telefongespräch?

Sehr strange.

  1. wobei im physikBlog das Theme an sich gleich geblieben ist []

TubeYou – Kriech in die Röhre!

Vor ein paar Wochen saßen wir1 in der Uni und lernten Theoretische Physik. Wie es nunmal beim Lernen ist, tut man alles mögliche, nur nicht lernen – so auch wir. Herausgekommen ist dabei die Idee eines gemeinsamen Twitter-Accounts, der mit interessanten Sachen (meist YouTube-Videos) befüllt wird, die es sich lohnt anzuschauen.

TubeYou – so heißt der Channel – ist also der manuelle Web-2.0-Contentfilter von allen, die Lust haben mitzumachen. Wie das geht, steht bei Andi. Und Lesen kann man das natürlich, indem man den entsprechenden Twitteraccount verfolgt.

Also, Röhret2 euch!

  1. Andi, Dirk, Christoph und ich – glaub ich zumindest []
  2. Auf deutsch könnte man meinen, dass sich TubeYou irgendwie mit Elchen beschäftigt… []

Tripbericht: Rudi Rockt – Weihnachtswichteln

Der Bericht sollte eigentlich schon vor ca. 1,5 Monaten online gehen, aber irgendwie bin ich nicht zum Schneiden des Videos gekommen. Jetzt aber …

Es sollte also am Ende doch noch dazu gekommen sein, dass ich mich für Rudi Rockt angemeldet habe. Dieses Kochevent in Aachen, das von meinen Kommilitonen schon häufiger zur sinnvollen und leckeren Abendgestaltung verwendet wurde. Aber worum geht es eigentlich? Die, die es schon kennen, können gerne den nächsten Abschnitt überspringen.

Bei Rudi Rockt (Rudi von Running Dinner) finden sich zwei Leute zu einem Team zusammen, dass einen Gang ausgelost bekommt, Vor-/Haupt- oder Nachspeise. Diesen Gang und das Interieur gilt es dann vorzubereiten für zwei andere, zufällig zugeloste Teams. Und für die jeweils anderen Gänge geht es dann zu anderen Wohnungen, in denen sich dann wieder andere Leute, meist Studenten treffen. Man bekommt also so an einem Abend 12 neue Leute in 2 unbekannte Wohnungen zu Gesicht, die man sonst sehr wahrscheinlich nicht kennen gelernt hätte. Abeschließend gibt es dann noch eine After-Dinner-Party, für die, die wollen.

Mein Team, bestehend aus Manuel und natürlich mir, hat die Nachspeise zugelost bekommen – für das erste Mal Rudi Rockt ein sehr glückliches Los. Wir versuchten uns an in Glühwein eingelegten Birnen, dazu: Vanilleeis. Wichtig bei der Zubereitung sei, so Manuel, dass die Birnen frisch gehäutet und noch lebend in den kochenden Rotwein gelegt werden müssen, damit sie das frische Aroma behalten. Nach gelungener Vorbereitung ging es (ausnahmsweise mit dem Bus) auf zur Vorspeise.

In der Nähe des Europaplatzes erwartete uns in einer Dreier-Mädels-WG ein schön gedeckter Tisch und selbst gemachter Glühwein, der den auf dem Glühmarkt um Längen schlägt. Das Essen selber bestand dann aus Krautsalat und so Sterntaler aus Teig, Zwiebeln, überbackenen Käse … oder so. Jedenfalls schmeckten die wirklich unglaublich gut! Dank der anschließenden Unterhaltung über u.A. studiVZ und physikBlog gelang es uns, 5 Minuten bevor wir bei der Hauptspeise hätten sein sollen, aufzubrechen.

Was folgte, war ein quasi Dauerlauf vom Europaplatz zum Jakobshof, dem gegenüber uns als Hauptspeise zwei Mädels in einem Tortillaauflauf Tortillaauflauf von zwei Mädels erwartete. Hier gabs dann auch für den braven André sein wohlverdientes Wichtelgeschenk: eine Shrek-Wundertüte. Drin waren zwei Aufkleber, ein Rezept für Shrek-Slum-Cookies (oder so) inklusive passender Plätzchenausstechform und natürlich die ultimativ coole Shrekpfeiffe, deren Nutzung das unverzügliche Auftauchen von Shrek auf dem Drachen des Esels hervorruft.

Auf dem Rückweg zu Manuel dem seine WG gelang es uns schon nach ca. einem Drittel des Weges festzustellen, dass wir „jetzt“ den Gästen die Tür öffnen sollten. Dumm irgendwie und abermals folgte ein Dauerlauf. Manuels Bruder1 sorgte glücklicherweise für das zeitnahe Einlassen der Gäste, sodass wir, unwesentlich später, unsere Nachspeise fertigstellen konnten. Glücklicherweise war sie tatsächlich auch lecker, wenn auch etwas umständlich zu essen. Kurz bevor wir uns – zu Fuß natürlich – zur Party aufmachten, zeigten wir noch den Zahnstocher-Gabel-Trick.

Die gesamte, zurückgelegte Strecke an diesem Abend betrug ca. 11 km, wovon wir 3,5 mit dem Bus und 5 rennend zurücklegten. Die Party war auch ganz OK, dafür dass es fast immer nicht „meine Musik“ war. Alles in allem war es ein sehr cooler Abend und sicherlich nicht mein letztes Rudi Rockt. Ich bedanke mich bei Manuel, dass er mein Kochpartner war, bei den anderen Teams für die netten Speisen/Unterhaltungen, bei dem Edeka bei Manuel um die Ecke für das kurzfristige Bereitstellen der nötigen Ingredienzien, bei meiner Mutter, die mich immer unterstützt hat…

Bevor das noch ausufert, Bilder des Abends gibts in meinem Picasa-Webalbum und hier noch das Video des Abends, das eine Co-Produktion von Andi und mir darstellt:

DirektRudi

  1. der mit ihm die WG bewohnt []