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PEBS #3: Glasfasern vermessen

PEBS: Der Versuchsaufbau
Eigentlich sollte dieser Eintrag schon gestern online kommen. Ich hab es wegen Rudi Rockt aber nicht mehr geschafft, alle Bilder einzubauen. Daher erst heute

Heute gab es mal was gescheites zu tun, ich sollte ein Glasfaserbündel auf Lichtdurchlässigkeit bzw. Lichtabsorption vermessen. Sprich nach welcher Strecke ist die Lichtintensität in der Faser auf die Hälfte abgesunken.

War eigentlich ganz lustig, die längste Zeit hing ich daran, eine Versuchsstrecke aufzubauen. Hilfsmittel: Klebeband, Karton und eine schwarze Matte. Ziel war es, die 250 µm dicke Glasfaser in (nahezu) völlige Dunkelheit zu bringen und dann an einer bestimmten Position eine UV-LED anzubringen. Das am Ende der Glasfaser austretende Licht sollte dann mit einer pin-Diode (eine Fotodiode) gemessen werden.

Glasfaserenden #1 Glasfaserenden #2

Dank langjähriger Praktikumserfahrung war das natürlich eine leicht zu bewältigende Aufgabe, selbst Großmeister MacGyver hätte es nicht besser hinbekommen können:

Ein anderer Blickwinkel das war vielleicht ein Gefrickel… Der LED-Halter “LightCarrier2000?

Jetzt müssen nur noch die aufgenommenen Messdaten ausgewertet werden. Da die Installation von ROOT aber so lange braucht, kommt das erst morgen. Denn jetzt wird Rudi gerockt!

PEBS #2: Die erste Woche

Eigentlich wollte ich das ja schon letzte Woche schreiben, aber ich habe einfach keine Zeit gefunden. Da ich nun aber gerade ziemlich lange darauf warten muss, dass der PC hier einen Treiber fertig kompiliert hat, nutze ich dieses Warten zum bloggen. Aber von vorne:

Letzte Woche fing die Arbeit bei PEBS an. Arbeit ist jetzt vielleicht etwas zu viel gesagt, immerhin versuche ich immer noch, Überblick über das Forschungsprojekt zu erlangen. Wenn da in Meetings von den „Photomultipliern von Hamamatsu“ oder von Vorbereitungen für den Testbeam die Rede ist, weiß ich nicht allzuviel damit anzufangen. Es kommt aber so langsam.

Die Photomultiplier sind eigentlich nur Verstärker für Licht: Gemessene Lichtblitze werden registriert und in ein elektrisches, besser messbares und vor allem verarbeitbares Signal umgewandelt. Und da gibt es eben von mehreren Herstellern entsprechende Bauteile, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Und wenn vom Testbeam die Rede ist, dann geht es um den geplanten Ausflug zum CERN, um dort Teile des Experimentes unter Messbedingungen, sprich mit Teilchenbeschuss, zu testen.

Meine Aufgabe hier beschränkt sich momentan noch darauf, ein USB-Auslesegerät für diverse Messinstrumente unter Linux ans Laufen zu bekommen, was sich leider als schwieriger als gedacht herausstellt. Dafür hab ich aber auch schon meinen eigenen Schlüssel fürs Büro. Verspricht allgemein eher locker zu werden hier. Ich bin auf die weiteren Wochen gespannt…1

  1. es soll glaube ich ein größerer Teststand für ein Versuchsbauteil aufgebaut werden, an dem ich mithelfen soll []

PEBS #1: Das Meeting

Heute war das erste Mal ein Meeting mit den Leuten, die ebenfalls im Institut am PEBS-Experiment arbeiten. Ich hab zwar kaum was verstanden, aber eines hab ich mitbekommen: Mitte Juni werde ich eine Woche im CERN zu Testläufen sein. Juchuu!

Hä, Telefon?

Gestern habe ich mit David zusammen die BlogKade relaunched. Neues WordPress, neues Theme, neue Plugins. Also genauso wie auch schon hier und da1. Das hat dann bis kurz nach 6 heute Morgen gedauert, ist aber ganz ordentlich geworden, wie ich finde.

Jedenfalls stand heute auch wieder Arbeiten auf dem Programm (momentan noch nur Anfängerpraktikum betreuen, PEBS geht momentan nicht, weil das Labor umgebaut wird – oder so) und ich musste dementsprechend nach wenig Schlafzeit wieder aufstehen. Daraus resultierte eine unglaubliche Müdigkeit, die ich mit einem nachmittäglichen Schläfchen zu bekämpfen versuchte.

Klappte soweit auch ganz gut, irgendwann aber saß ich aufrecht im Bett und telefonierte. Einfach so. Mein noch schlafendes Hirn bekam es nicht so recht auf die Reihe, mehr als „ja“ und „mhm“ herauszuwürgen und erst recht nicht zu registrieren, mit wem ich da sprach. Irgendwann dämmerte mir, dass physikBloggerkolle Andi am anderen Ende der Leitung versuchte, mich zu Antworten zu bewegen. Aber warum habe ich nicht mitbekommen, dass er angerufen hat? Warum wache ich auf, und befinde mich mitten in einem Telefongespräch?

Sehr strange.

  1. wobei im physikBlog das Theme an sich gleich geblieben ist []